Interessante Behauptung aus Russland: Haben europäische Staats- und Regierungschefs auf der Reise in die Ukraine 'Kokain' konsumiert?
Aufnahmen von der Zugreise des französischen Präsidenten Macron, des deutschen Oppositionsführers Merz und des britischen Premierministers Starmer in die Ukraine sorgten in den sozialen Medien für Aufsehen. Während behauptet wurde, die Politiker hätten Drogen konsumiert, erklärte die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Sacharowa: „Das Schicksal Europas wird von Abhängigen bestimmt.“
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Aufnahmen von der Zugreise des französischen Präsidenten Emmanuel Macron, des deutschen Oppositionsführers Friedrich Merz und des britischen Premierministers Keir Starmer in die Ukraine haben in der europäischen Öffentlichkeit für große Diskussionen gesorgt. In den in den sozialen Medien rasch verbreiteten Videosequenzen ist zu sehen, wie sich die drei Politiker während der gemeinsamen Zugfahrt verdächtig verhalten.
Auf den Bildern fällt auf, dass Macron versucht, eine Serviette auf dem Tisch hastig zu verstecken, während Merz einen Gegenstand in der Hand hält, der einem Strohhalm ähnelt. Der britische Premierminister Starmer ist im Hintergrund zu sehen, wo er sich ruhig verhält, sich jedoch in derselben Umgebung aufhält. Aufgrund dieser Aufnahmen stellten einige Nutzer die Behauptung auf, die Staats- und Regierungschefs hätten Kokain konsumiert.
Während auf Social-Media-Plattformen die Frage „Haben die Staatschefs im Zug Kokain konsumiert?“ schnell zum Trend wurde, kam die brisanteste Äußerung zu diesem Thema aus Russland.
Die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, sorgte mit ihren Äußerungen, in denen sie den Politikern Drogenkonsum unterstellte, für Aufsehen. Unter Bezugnahme auf die besagten Aufnahmen erklärte Sacharowa:
„Das Schicksal Europas wird in jeder Hinsicht von Abhängigen bestimmt. Diese Bilder führen vor Augen, in welchem Zustand sich die politische Struktur in Europa befindet.“
In ihrer Erklärung erinnerte Sacharowa auch an ähnliche Anschuldigungen, die sie zuvor bereits in Bezug auf den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj erhoben hatte:
„Im Jahr 2022 fragte ich den Botschafter eines westlichen Landes: Wie könnt ihr Waffen an einen instabilen Drogenabhängigen schicken, der seit Jahren Kokain konsumiert – also an Selenskyj? Die Antwort, die ich erhielt, lautete: Das ist für die Europäische Union eine normale Sache. Denn viele westliche Staats- und Regierungschefs konsumieren das bereits.“
KEINE STELLUNGNAHME ZU DEN AUFNAHMEN
Zu den umstrittenen Aufnahmen gab es vonseiten Frankreichs, Deutschlands und Großbritanniens bisher keine offizielle Stellungnahme. Auch von den Teams der Politiker gab es weder eine Bestätigung noch ein Dementi. Es bleibt unklar, wann die Aufnahmen entstanden sind und ob sie manipuliert wurden.
Während einige Kolumnisten in der europäischen Presse vermuten, dass die Bilder Teil einer „russischen Desinformationskampagne“ sein könnten, fanden die Behauptungen in kremlnahen Medien breiten Raum.