Israel bombardierte Stützpunkt in 3,5 km Entfernung zur türkischen Grenze: Gehört zur syrischen Armee
Israel hat den zur syrischen Armee gehörenden Luftwaffenstützpunkt Qamischli bombardiert, der nur 3,5 km von der türkischen Grenze entfernt liegt.
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In Syrien haben Haya Tahrir al-Scham (HTS) und die Syrische Nationalarmee durch einen plötzlichen Überfall Aleppo, Hama und Homs sowie anschließend durch überraschende Angriffe Damaskus eingenommen und damit das 61-jährige Baath-Regime beendet.
Während die Unsicherheit über die Zukunft des Landes anhält, setzt Israel seine Angriffe auf Syrien seit gestern fort...
Nach Angaben syrischer Sicherheitskreise hat Israel syrische Luftwaffenstützpunkte angegriffen und dabei Dutzende Hubschrauber und Flugzeuge zerstört.
Zwei syrische Sicherheitsquellen gaben an, dass israelische Flugzeuge mindestens drei große Luftwaffenstützpunkte der syrischen Armee bombardiert haben, in denen Dutzende Hubschrauber und Jets stationiert waren. Es handelt sich um die größte Angriffswelle auf Luftwaffenstützpunkte seit dem Sturz von Baschar al-Assad.
AUCH STÜTZPUNKTE IN QAMISCHLI GETROFFEN
Die Quellen berichteten, dass der Luftwaffenstützpunkt Qamischli im Nordosten Syriens, der Stützpunkt Schinschar in der Provinz Homs und der Flughafen Akrba südwestlich der Hauptstadt Damaskus getroffen wurden.
Zudem wurden mehrere Angriffe auf ein Forschungszentrum in den Außenbezirken von Damaskus sowie auf ein Zentrum für elektronische Kampfführung in der Nähe des Stadtteils Sayeda Zainab verübt.
EXPLOSIONEN IN SYRIEN VON MARDIN AUS GEFILMT
Die Explosionen in der syrischen Stadt Qamischli wurden vom Landkreis Nusaybin in der türkischen Provinz Mardin aus gefilmt.
Nach dem Sturz Assads in Syrien dauern die Unruhen im Land an.
Die Explosionsgeräusche und die aufsteigenden Flammen in der Stadt Qamischli wurden von Bürgern im grenznahen Landkreis Nusaybin in Mardin mit ihren Mobiltelefonen festgehalten.