Israel sprengt zivile Infrastruktur in Dschenin: Operation zur Einkesselung des Westjordanlandes

Nach der Waffenruhe im Gazastreifen hat Israel mit Angriffen auf Dschenin im Westjordanland begonnen. Die israelische Armee, die Gebiete mit palästinensischer Bevölkerung ins Visier nimmt, zwang Zivilisten zum Verlassen ihrer Häuser. Aufnahmen zeigen, wie Israel im Rahmen der sogenannten „Eisernen Mauer“-Operation die Infrastruktur in Dschenin in die Luft sprengt.

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Nach der am 19. Januar zwischen der Hamas und Israel unterzeichneten Waffenruhe begann die israelische Armee mit Angriffen auf das Westjordanland. Das israelische Verteidigungsministerium teilte mit, dass es mit der Operation „Eiserne Mauer“ das Flüchtlingslager Dschenin und dessen Umgebung von „terroristischen“ Elementen säubern werde.

Im Rahmen der seit zwei Wochen andauernden Operation wurden zahlreiche palästinensische Zivilisten aus ihren Häusern in Dschenin vertrieben. In den Gebieten, aus denen die Palästinenser zur Flucht gezwungen wurden, startete die israelische Armee die sogenannte „Eiserne Mauer“-Operation. Als Teil dieser Operation wurde die Infrastruktur in Dschenin zerstört.

Israel umschließt das Gebiet im Westjordanland, in dem seit Jahrzehnten Palästinenser leben, mit einer „Trennungsbarriere“. Es wird vermutet, dass der Angriff auf Dschenin das Ziel verfolgt, diese Trennungsbarriere zu erweitern.

Die palästinensische Regierung und die Hamas verurteilten in ihren Erklärungen die israelischen Angriffe und sprachen sich gegen die Ausweitung der Belagerung rund um das Westjordanland aus. Die Vereinten Nationen (UN) stufen die Trennungsbarriere als völkerrechtswidrig ein.