Panik durch bewaffneten Angreifer an Universität: Die Momente sind auf Kamera festgehalten

Nachdem an der University of Massachusetts Lowell in den USA ein verdächtiger bewaffneter Angreifer gesichtet wurde, wurden Tausende Studenten auf dem Campus angewiesen, in den Gebäuden zu bleiben. Während die Polizei eine groß angelegte Suchaktion einleitete und später mitteilte, dass der Verdächtige nicht gefunden werden konnte, wurde die Warnung, in den Gebäuden zu bleiben, nach etwa zweieinhalb Stunden aufgehoben.

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An der University of Massachusetts Lowell im US-Bundesstaat Massachusetts kam es zu Panik wegen eines bewaffneten Angreifers. Eine Person, die gegen 14:30 Uhr in der Nähe des Studentenwohnheims Riverview Suites auf dem Südcampus von Studenten gefilmt wurde und dabei eine Waffe trug, versetzte die Universitätsleitung in Alarmbereitschaft.

Nach der Meldung wurde eine große Anzahl von Polizeikräften zum Einsatzort entsandt, und gegen 15:00 Uhr wurden Tausende Studenten auf dem Campus angewiesen, in den Gebäuden zu bleiben. Die Polizei leitete eine groß angelegte Operation ein, um einen etwa 1,65 Meter großen, asiatisch aussehenden männlichen Verdächtigen zu finden, der ein graues oder weißes Sweatshirt und schwarze Shorts trug.

Im Rahmen der Sicherheitsmaßnahmen wurden auch Schüler einiger Schulen in der Region Lowell in ihren Klassenzimmern festgehalten, zudem kam es zu Störungen im Busverkehr.

"DAS IN DEN SOZIALEN MEDIEN GETEILTE BILD IST ECHT"

Nach etwa zweieinhalb Stunden Sucharbeit erklärte der Polizeichef von Lowell, Ron Dickerson, dass das in den sozialen Medien geteilte Bild echt sei und bestätigte: "Dasselbe Bild wurde auch von unseren Überwachungskameras aufgezeichnet."

Dennoch erklärte Dickerson, dass kein Verdächtiger gefunden werden konnte, der als "aktiver Schütze" auf dem Campus eingestuft werden müsste, und fügte hinzu, dass es keine Beweise für Schüsse gebe.

Die Warnung an die Studenten, in den Gebäuden zu bleiben, wurde gegen 17:30 Uhr aufgehoben, während mitgeteilt wurde, dass die Polizei die Sicherheitsvorkehrungen auf dem Campus und in der Umgebung über Nacht fortsetzen werde.