Todesopferzahl nach Erdbeben in Japan auf 78 gestiegen

Die Zahl der Menschen, die bei den Erdbeben in der westjapanischen Präfektur Ishikawa und an der Küste der Noto-Halbinsel ums Leben kamen, ist auf 78 gestiegen.

AA

Nach Angaben der Japanischen Meteorologischen Behörde (JMA) ereigneten sich am 1., 2. und 3. Januar auf der Noto-Halbinsel in Ishikawa sowie in den umliegenden Gewässern Erdbeben mit Magnituden zwischen 5 und 7.

Heute wurden in der Halbinselregion um 00.36 Uhr Ortszeit ein Beben der Stärke 4,8 und um 04.38 Uhr ein weiteres der Stärke 4,9 registriert. Es wurde mitgeteilt, dass die Nachbeben anhalten.

SCHICKSAL VON MEHR ALS 50 PERSONEN UNBEKANNT

Die Präfekturverwaltung von Ishikawa gab bekannt, dass bei den Erdbeben in der Region 78 Menschen ihr Leben verloren haben und mehr als 300 Verletzte in der gesamten Region medizinisch behandelt werden.

Während in der gesamten Präfektur an 165 Schulen und Einrichtungen Teilschäden festgestellt wurden, wurde gemeldet, dass mehr als 30.000 Menschen in Evakuierungszentren wie Schulen und Sporthallen untergebracht sind.

Es wurde zudem davor gewarnt, dass die anhaltenden Regenfälle auf der gesamten Noto-Halbinsel Erdrutsche auslösen könnten.

Es wurde berichtet, dass das Schicksal von mehr als 50 Personen in der gesamten Region weiterhin unbekannt ist.

SCHWERE BAUMASCHINEN WERDEN IN DIE REGION TRANSPORTIERT

Es wurde betont, dass 2.000 Angehörige der japanischen Selbstverteidigungsstreitkräfte (SDF), die in die Region entsandt wurden, an den Such- und Rettungsarbeiten teilnehmen und Hubschrauber der SDF für die Versorgung mit Hilfsgütern eingesetzt werden.

Ein Transportschiff der SDF soll schwere Baumaschinen, die für die Trümmerräumung in die Region gebracht wurden, im Hafen der Stadt Wajima entladen.