Vier Namen aus Mardin werden im syrischen Volksrat tätig sein

Im neu gegründeten syrischen Volksrat sind ein Akademiker und drei Studenten der Mardin Artuklu Universität vertreten.

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Die Liste der 70 Mitglieder für den verfassungsgebenden Volksrat, der Teil des Übergangsprozesses in Syrien ist, wurde am 1. Juli 2026 von Präsident Ahmed Schara der Öffentlichkeit bekannt gegeben. Auf der Liste, die eine breite Repräsentation der Gesellschaft anstrebt, fiel auch die Mardin Artuklu Universität (MAÜ) auf.

Neben Dr. Abdulhamit Alawak, Dozent am Fachbereich Politikwissenschaft und Internationale Beziehungen der MAÜ, gehören auch der Absolvent des Jahrgangs 2026, Ahmet Zeydan, sowie die derzeitigen Studenten Mahir Allusch und Yasir Delwan zu den Abgeordneten, die während der Übergangsphase ihr Amt ausüben werden.

Der Rektor der Universität, Prof. Dr. İbrahim Özcoşar, erklärte zu dieser Entwicklung: "Dass Mitglieder unserer Universität auf der Liste der 70 Abgeordneten stehen, die am 1. Juli 2026 in Syrien von Präsident Ahmed Schara bekannt gegeben wurde, erfüllt uns mit Stolz. Wir gratulieren dem Verfassungsrechtler und Dozenten unseres Fachbereichs Politikwissenschaft und Internationale Beziehungen, Herrn Dr. Abdulhamit Alawak, unserem Absolventen des Jahrgangs 2026, Herrn Ahmet Zeydan, sowie unseren derzeitigen Studenten, Herrn Mahir Allusch und Herrn Yasir Delwan, zu ihrer Aufgabe im Volksrat und wünschen ihnen viel Erfolg beim Wiederaufbau Syriens."

Der neue syrische Volksrat besteht aus 70 von Präsident Schara ernannten Mitgliedern, wobei auffällt, dass 47 dieser Mitglieder Akademiker oder Experten sind. Zudem befinden sich unter den Mitgliedern 17 Personen mit Doktortitel.

Dieses neue Parlament, das gemäß den verfassungsrechtlichen Bestimmungen für 30 Monate im Amt sein wird, wird am Montag, den 6. Juli, zu seiner ersten Sitzung zusammenkommen. Nach der Vereidigung in dieser Sitzung werden das Präsidium des Parlaments bestimmt und die Kommission zur Ausarbeitung der Geschäftsordnung gebildet.