Viktor Orbán: Der Krieg in der Ukraine ist nicht zu gewinnen. Wir wollen nicht, dass unsere Kinder sterben
Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán erklärte, dass der Krieg in der Ukraine nicht zu gewinnen sei, und betonte, dass der Diplomatie Vorrang eingeräumt werden müsse.
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Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán erklärte in seiner Rede auf einer Kundgebung der Europäischen Konservativen in Frankreich, dass der Krieg in der Ukraine nicht fortsetzbar sei. Orbán sagte: "Kriegsbefürwortende Politiker versuchen uns davon zu überzeugen, diesen Konflikt fortzusetzen, aber dieser Krieg ist nicht zu gewinnen."
Orbán betonte die Bedeutung der Diplomatie und sagte: "Die Kontrolle sollte nicht bei den Generälen, sondern bei den Diplomaten liegen. Frieden kann nur am Verhandlungstisch erreicht werden." Der ungarische Regierungschef erinnerte daran, dass sein Land ein direkter Nachbar der Ukraine sei, und warnte vor dem wachsenden Konfliktklima in Europa.
"WIR WOLLEN KEIN NEUES AFGHANISTAN"
Orbán betonte, dass das ungarische Volk nicht für die Ukraine kämpfen wolle, und erklärte: "Wir wollen nicht, dass unsere Söhne in Särgen zurückkehren. Wir wollen kein neues Afghanistan an unserer Grenze."
Orbán kritisierte, dass die Europäische Union Milliarden Euro für die Aufrüstung ausgebe, und sagte: "Die EU versucht, unter dem Vorwand dieses Konflikts eine Kriegswirtschaft aufzubauen. Wir unterstützen diese Politik nicht." Darüber hinaus äußerte Orbán seine Besorgnis darüber, dass die EU durch die Aufnahme riesiger Schulden die wirtschaftliche Unabhängigkeit der Mitgliedstaaten schwäche, und erklärte: "Wir lehnen die Versuche ab, das Geld der Mitgliedstaaten zu zentralisieren."