Visum-Entscheidung jenes Landes für türkische Staatsbürger
Japan plant die Einführung einer Visumpflicht für türkische Staatsbürger aufgrund des Anstiegs von Asylanträgen aus der Türkei und verschiedener Vorfälle.
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Während Japan als eines der wenigen entwickelten Länder bekannt ist, in das man aus der Türkei visumfrei reisen kann, erwägt die Regierung nun eine Änderung ihrer Visumpolitik aufgrund der zuletzt gestiegenen Zahl an Asylanträgen sowie Vorfällen, in die aus der Türkei eingereiste Personen verwickelt waren.
Wie aus Berichten von Japan Forward hervorgeht, hat die japanische Regierung eine „kontrollierte Einreise“ für bestimmte Länder, darunter die Türkei, auf die Tagesordnung gesetzt.
DIE ROLLE DER TÜRKEI BEI ASYLANTRÄGEN
Es ist bemerkenswert, dass die Türkei unter den Ländern, deren Bürger in Japan Asyl beantragen, das einzige Land ist, für das kein Visum erforderlich ist. Zudem hat die Verwicklung einiger Personen, die mit türkischer Staatsbürgerschaft nach Japan eingereist sind, in soziale Unruhen dazu geführt, dass die Visumpolitik erneut überprüft wird.
Im Rahmen der geplanten Änderungen wird die Einführung eines „Touristenvisums“ erwogen, das für Kurzreisen aus der Türkei mit einfachen Antragsverfahren erhältlich wäre. Derzeit können türkische Staatsbürger für einen Zeitraum von 90 Tagen visumfrei nach Japan einreisen. Die Spannungen, die Anhänger der Terrororganisation PKK im Jahr 2023 in Japan mit der lokalen Bevölkerung und der Polizei verursacht hatten, führten jedoch dazu, dass diese Befreiung neu bewertet wurde.