Von Russland an Deutschland: Es wird eine harte Antwort geben

In einer Erklärung des russischen Außenministeriums wurde angekündigt, dass Russland hart auf die Maßnahmen reagieren werde, die Deutschland aufgrund des Fundes einer Drohne (UAV) am Flughafen Leipzig/Halle gegen Russland ergriffen hat.

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In der Erklärung des Ministeriums wurde daran erinnert, dass Deutschland aufgrund des Fundes einer mit Sprengstoff beladenen Drohne am Flughafen Leipzig/Halle einige Maßnahmen gegen Russland ergriffen hat.

Es wurde vermerkt, dass aus diesem Grund der Geschäftsträger der deutschen Botschaft in Moskau, Bernd Finke, in das Ministerium einbestellt wurde und die russische Seite die gegen sie erhobenen Vorwürfe zurückgewiesen habe.

In der Erklärung wurde betont, dass Berlin Schritte zur vollständigen Zerstörung der bilateralen Beziehungen unternehme. Es hieß: "Berlin hat bewusst zu einer Provokation gegriffen, die darauf abzielt, die Lage in den russisch-deutschen Beziehungen zu verschärfen. Auf die Handlungen der deutschen Regierung wird hart reagiert werden."

WAS WAR PASSIERT?

Am 4. August wurde am Flughafen Leipzig/Halle in der Nähe eines ukrainischen Frachtflugzeugs eine Drohne gefunden, die vermutlich einen Sprengsatz enthielt.

Der US-Geheimdienst hatte behauptet, dass die Merkmale der gefundenen, mit Sprengstoff beladenen Drohne "charakteristisch" für den russischen Militärgeheimdienst seien.

Die deutsche Regierung hatte gestern erklärt, dass die Erkenntnisse aus den Ermittlungen zu dem Vorfall auf Russland als Verantwortlichen hindeuteten, und eine Reihe von Maßnahmen angekündigt.

Gemäß der Entscheidung wird das russische Generalkonsulat in Bonn zum 18. September geschlossen, der Vertrag für das Russische Haus in Berlin gekündigt, die Einreisekontrollen für russische Staatsbürger verschärft und der Druck auf die sogenannte Schattenflotte Russlands erhöht.