Vorschlag für 'Klimaurlaub' nach Temperaturen über 40 Grad
Die Rekordtemperaturen, die Europa im Griff haben, haben in Frankreich eine neue Debatte über Urlaubsrechte für Arbeitnehmer ausgelöst. Die Partei der Grünen hat vorgeschlagen, Arbeitnehmern bei Temperaturen von 40 Grad jährlich 5 Tage bezahlten 'Klimaurlaub' zu gewähren.
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Die extremen Hitzewellen, die in ganz Europa an Intensität gewinnen, beeinträchtigen nicht nur das tägliche Leben, sondern auch die Arbeitswelt. In Frankreich hat die Partei der Grünen vorgeschlagen, ein neues Urlaubsrecht einzuführen, um die Gesundheit der Arbeitnehmer zu schützen, wenn die Temperaturen am Arbeitsplatz gefährliche Ausmaße erreichen.
Gemäß der von der Partei eingebrachten Regelung soll es Arbeitnehmern ermöglicht werden, 'Klimaurlaub' zu nehmen, sobald das Thermometer am Arbeitsplatz die 40-Grad-Marke überschreitet. Während dieser Urlaub auf jährlich 5 Tage begrenzt werden soll, wird vorgeschlagen, ihn nicht nur bei extremer Hitze, sondern auch bei außergewöhnlichen Klimaereignissen wie Überschwemmungen und Waldbränden in Anspruch nehmen zu können.
In Frankreich wurde insbesondere in der Hauptstadt Paris und Umgebung aufgrund der Hitzewelle der letzten Tage ein deutlicher Anstieg der Krankenhausaufnahmen verzeichnet. Informationen zufolge suchten allein in den letzten 24 Stunden etwa 3.000 Menschen aufgrund von Hitzeschlägen und ähnlichen gesundheitlichen Problemen medizinische Einrichtungen auf.
Die Grünen haben am 21. Juni eine Unterschriftenaktion gestartet, um den Vorschlag in die Tat umzusetzen, und bisher die Unterstützung von etwa 8.800 Personen erhalten.
Während die Auswirkungen des Klimawandels auf die Arbeitswelt diskutiert werden, könnte dieser Vorschlag in Frankreich dazu führen, dass ähnliche Schritte auch in anderen Teilen Europas in den Fokus rücken.