Vorwürfe gegen Trumps Justizministerkandidaten Gaetz: 'Zahlungen an zwei Frauen für Sex'

Zwei Frauen, die gegen den vom designierten US-Präsidenten Donald Trump für das Amt des Justizministers nominierten ehemaligen Kongressabgeordneten Matt Gaetz ausgesagt haben, behaupten, dass Gaetz ihnen Geld für sexuelle Handlungen gezahlt habe.

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Im Zusammenhang mit dem umstrittenen Gaetz, gegen den der Ethikausschuss des US-Repräsentantenhauses ermittelt, ist eine neue Entwicklung an die Öffentlichkeit gelangt.

Joel Leppard, der Anwalt der beiden Frauen, die gegenüber dem amerikanischen Sender CBS News sprachen und im Kongress gegen Gaetz aussagten, behauptete, dass Gaetz seinen Mandantinnen Geld für sexuelle Handlungen gezahlt habe.

Leppard erklärte, dass die beiden namentlich nicht genannten Frauen im Ethikausschuss des Repräsentantenhauses alle Details zu den Vorwürfen geschildert und dem Ausschuss entsprechende Dokumente vorgelegt hätten.

Demnach behaupteten die beiden Frauen, dass Gaetz ihnen zwischen 2017 und Januar 2019 bei verschiedenen Anlässen über die App "Venmo" Geld für sexuelle Handlungen gezahlt habe und der ehemalige Kongressabgeordnete zudem Drogen verlangt habe.

Eine der Frauen, die vor dem Ausschuss aussagte, behauptete zudem, sie habe gesehen, wie Gaetz einmal mit einem 17-jährigen minderjährigen Mädchen Geschlechtsverkehr hatte.

Gaetz hat alle diese Vorwürfe zurückgewiesen und argumentiert, die Anschuldigungen seien eine "politische Erfindung der Demokraten".

ETHIKAUSSCHUSS SOLL MORGEN ZUSAMMENTRETEN

Unterdessen berichten amerikanische Medien, dass der Ethikausschuss des Repräsentantenhauses morgen zusammenkommen werde, um darüber zu beraten, ob der Bericht über Gaetz veröffentlicht werden soll.

Da Gaetz letzte Woche von seinem Abgeordnetenmandat zurückgetreten ist, hat der Ausschuss keine rechtliche Handhabe mehr gegen ihn. Es wird jedoch darauf hingewiesen, dass eine Veröffentlichung des Berichts Gaetz' Nominierung zum Justizminister erheblich erschweren könnte.

Gegen den von Trump für das Justizministerium nominierten Gaetz wurde vom Ethikausschuss wegen Vorwürfen der "sexuellen Belästigung" und des "Drogenkonsums" ermittelt und ein entsprechender Bericht erstellt.

Trotz des öffentlichen Drucks soll sich Trump gegen die Veröffentlichung des Berichts ausgesprochen haben.