Vulkanausbruch in Indonesien

Nach einem Vulkanausbruch in Indonesien wurden die leblosen Körper von 22 Bergsteigern geborgen. Die Rettungsteams setzen ihre Such- und Bergungsarbeiten fort.

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In Indonesien ist die Zahl der Bergsteiger, die nach dem Ausbruch des Vulkans Merapi im Westen der Insel Sumatra ums Leben kamen, auf 22 gestiegen. Indonesische Behörden gaben bekannt, dass die leblosen Körper von 11 weiteren Bergsteigern gefunden wurden.

11 VON 12 VERMISSTEN BERGSTEIGERN TOT AUFGEFUNDEN

In Indonesien, das sich im pazifischen Feuerring, einem seismisch und vulkanisch aktiven Gürtel, befindet, kam es am Wochenende zu Ausbrüchen des Merapi, der zu den 127 aktiven Vulkanen des Landes zählt. 50 Bergsteiger, die sich in der Region aufhielten, konnten nach dem ersten Ausbruch am Samstag gerettet werden. Die Behörden meldeten zunächst die Bergung von 11 Leichen und gaben an, dass 12 Personen vermisst würden.

Bei den Rettungsarbeiten, die trotz der anhaltenden vulkanischen Aktivität fortgesetzt wurden, konnten 11 weitere Leichen geborgen werden. Die Suche nach einem noch vermissten Bergsteiger dauert an.

SUCH- UND BERGUNGSARBEITEN DAUERN AN

Die örtliche Polizei erklärte, man gehe davon aus, dass auch der eine noch nicht gefundene Bergsteiger aufgrund seiner Nähe zum Ausbruchsort ums Leben gekommen sei. Die Leichen der verstorbenen Bergsteiger wurden zur Identifizierung in ein Krankenhaus gebracht.

Damit stieg die Zahl der Todesopfer durch die Ausbrüche und die vulkanische Aktivität seit dem 3. Dezember auf insgesamt 22.