Waffenruhe noch nicht in Kraft, Todesopfer in Gaza auf 46.788 gestiegen: Wird Israel 'bis zur letzten Minute' angreifen?
In Gaza, wo Israel seine Angriffe vor Inkrafttreten des Waffenstillstandsabkommens fortsetzt, ist die Zahl der Todesopfer auf 46.788 gestiegen. Es war angekündigt worden, dass das Waffenstillstandsabkommen am Sonntag in Kraft treten würde.
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In einer Erklärung des palästinensischen Gesundheitsministeriums in Gaza wurde mitgeteilt, dass die Zahl der Todesopfer im Gazastreifen, wo Israel seit 468 Tagen seine Angriffe fortsetzt, auf 46.788 und die Zahl der Verletzten auf 110.453 gestiegen ist. Der katarische Premierminister und Außenminister Scheich Mohammed bin Abdulrahman Al Thani hatte angekündigt, dass das Abkommen ab Sonntag umgesetzt werden soll.
In der Erklärung, in der es hieß, dass die israelische Armee in den letzten 24 Stunden '8 Massaker' an palästinensischen Familien im Gazastreifen verübt habe, wurde angegeben, dass bei diesen Angriffen 81 Menschen ihr Leben verloren haben.
In der Erklärung wurde betont, dass bei den israelischen Angriffen im Laufe des letzten Tages 188 Palästinenser verletzt wurden.
Es wurde zum Ausdruck gebracht, dass die Zahl der bei den israelischen Angriffen auf den Gazastreifen seit dem 7. Oktober 2023 getöteten Menschen auf 46.788 und die Zahl der Verletzten auf 110.453 gestiegen ist.
In der Erklärung wurde zudem bekräftigt, dass sich immer noch Leichen unter den Trümmern und an den Straßenrändern befinden, Rettungskräfte und Zivilschutzmitarbeiter diese jedoch aufgrund der Behinderungen durch israelische Streitkräfte nicht bergen können.
DAS WAFFENSTILLSTANDSABKOMMEN ZWISCHEN ISRAEL UND DER HAMAS
Katar, eines der vermittelnden Länder, gab am 15. Januar bekannt, dass zwischen Israel und der Hamas eine Einigung über einen Waffenstillstand und einen Gefangenenaustausch in Gaza erzielt wurde.
Das Abkommen tritt am Sonntag, dem 19. Januar, in Kraft. In den ersten 42 Tagen des aus drei Phasen bestehenden Waffenstillstandsabkommens sollen 33 israelische Geiseln freigelassen werden.
Das Abkommen umfasst neben der umfassenden humanitären Hilfe für den Gazastreifen auch die Rückkehr der vertriebenen Palästinenser in ihre Gebiete.
Die Details der zweiten und dritten Phase werden nach Abschluss der ersten Phase bekannt gegeben.