Waffenstillstand zwischen Indien und Pakistan verlängert

Der Waffenstillstand, der nach den Zusammenstößen infolge der indischen Angriffe auf Pakistan am 7. Mai vereinbart wurde, ist verlängert worden.

İHA

Der pakistanische Außenminister Ishaq Dar gab bekannt, dass der am 10. Mai in Kraft getretene Waffenstillstand zwischen Pakistan und Indien bis zum 18. Mai verlängert wurde. Er erklärte, dass diese Verlängerung das Ergebnis von Gesprächen zwischen den Militärdelegationen am 14. Mai sei. Dar betonte, dass ein politischer Dialog zwischen den beiden Ländern stattfinden müsse.

SPANNUNGEN ZWISCHEN DEN BEIDEN LÄNDERN

Die Spannungen zwischen Indien und Pakistan hatten sich verschärft, nachdem bei einem Terroranschlag auf einen touristischen Ort in Pahalgam im indischen Bundesstaat Jammu und Kaschmir am 22. April 26 Zivilisten ums Leben gekommen waren.

Indien hatte behauptet, Pakistan sei an dem Angriff beteiligt gewesen, was die pakistanische Regierung zurückwies. Die indischen Streitkräfte starteten daraufhin die „Operation Sindoor“ gegen Pakistan und erklärten, sie würden die „Terrorinfrastruktur“ ins Visier nehmen.

Pakistan wiederum startete als Reaktion auf die indischen Angriffe die Operation Bunyan-un-Marsoos. Bei den gegenseitigen Angriffen kamen auf pakistanischer Seite 51 Menschen und auf indischer Seite 31 Menschen ums Leben.