Wahl-Blockade für ehemalige Staatschefs in Venezuela: Einreise verweigert
Ein Flugzeug aus Panama, in dem sich fünf ehemalige Staatschefs befanden, die die morgige Präsidentschaftswahl in Venezuela beobachten wollten, durfte nicht nach Venezuela einfliegen.
12punto
Ein Flugzeug aus Panama, in dem sich fünf ehemalige Staatschefs befanden, die die morgige Präsidentschaftswahl in Venezuela beobachten wollten, durfte nicht nach Venezuela einfliegen.
Berichten der nationalen Presse zufolge wollten die fünf ehemaligen Staatschefs auf Einladung der Opposition nach Venezuela reisen, um die Wahlen zu verfolgen.
Nachdem die Behörden dem Flugzeug aus Panama, in dem sich die ehemaligen Staatschefs befanden, die Einreise nach Venezuela verweigert hatten, hob die Maschine nicht ab.
Der panamaische Außenminister Javier Martínez-Acha erklärte über seinen Social-Media-Account, dass der Vertreter der venezolanischen diplomatischen Vertretung in Panama ins Ministerium einbestellt wurde, da der Start des Flugzeugs behindert worden sei.
Später teilte Acha in einer Erklärung gegenüber dem panamaischen Fernsehen mit, dass die ehemaligen Staatschefs das Flugzeug verlassen hätten und ihm der venezolanische Verkehrsminister Ramon Celestino Velasquez mitgeteilt habe, dass es kein Hindernis mehr für einen erneuten Flug der Maschine nach Venezuela gebe.
PANAMA, SPANIEN, MEXIKO...
Das Außenministerium von Panama teilte in seiner Ankündigung zudem mit, dass es bei den Flügen zwischen den beiden Ländern keine Probleme gebe und der Vorfall sorgfältig analysiert werde.
Den Berichten zufolge befanden sich unter den Personen an Bord die ehemalige panamaische Präsidentin Mireya Moscoso, die ehemaligen spanischen Ministerpräsidenten Jose Maria Aznar und Mariano Rajoy sowie die ehemaligen mexikanischen Präsidenten Felipe Calderon und Vicente Fox.
In der venezolanischen Presse wurde berichtet, dass der Nationale Wahlrat (CNE) bereits vor Wochen Einladungen an die Beamten verschickt habe, die als Wahlbeobachter fungieren sollten, und dass die von der Opposition eingeladenen ehemaligen Staatschefs nicht auf dieser Liste stünden.
Das venezolanische Volk wird am 28. Juli an die Wahlurnen gehen, um seinen neuen Präsidenten zu wählen.