Waldbrände in Portugal zur Katastrophe ausgeweitet: 7 Menschen verloren ihr Leben

Die Zahl der Todesopfer bei den Waldbränden in Portugal ist auf 7 gestiegen.

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Die Waldbrände, die seit dem vergangenen Wochenende in den nördlichen und zentralen Regionen Portugals wüten, halten weiter an. Die Behörden gaben bekannt, dass bisher 7 Menschen ihr Leben verloren haben.

Nach Informationen, die die portugiesische Nationale Behörde für Notfälle und Zivilschutz an die Presse weitergab, sind bisher mehr als 60.000 Hektar Waldfläche verbrannt; derzeit seien noch an 65 Orten Brände aktiv.

Es wurde mitgeteilt, dass die Brände den Tod von 7 Personen, darunter 3 Feuerwehrleute, verursacht haben und die Zahl der Verletzten auf 50 gestiegen ist.

STRENGE STRAFEN FÜR BRANDSTIFTER

Der portugiesische Premierminister Luis Montenegro berief das Kabinett zu einer außerordentlichen Sitzung ein. Dabei wurden Entscheidungen getroffen, um die Vorsorgemaßnahmen gegen Brände zu verstärken sowie eine schnelle und effektive Reaktion zu gewährleisten. Zudem wurde angekündigt, dass die Strafen für diejenigen, die Brände verursachen, verschärft werden.

Andererseits wurde mitgeteilt, dass etwa 5.000 Personen an der Brandbekämpfung beteiligt sind, unterstützt durch 1.700 Fahrzeuge am Boden und 29 Flugzeuge aus der Luft.

Die Behörden erklärten, dass insbesondere in der Region Aveiro, südlich der nördlichen Stadt Porto, Tausende Menschen vorsorglich aus ihren Häusern evakuiert wurden und 7 Autobahnen für den Verkehr gesperrt bleiben.

Die Regierung hatte den am 15. September ausgerufenen Alarmzustand gegen Waldbrände bis zum 19. September um Mitternacht verlängert.