Warnung aus China an die USA: 'Sie haben aus dem Irak nicht gelernt und wiederholen dieselben Fehler im Iran'
Während der Angriff der USA auf Atomanlagen im Iran auf internationale Kritik stößt, kommt eine bemerkenswerte Analyse aus den chinesischen Medien. CGTN schreibt, dass Washingtons militärischer Vorstoß eine exakte Wiederholung der Fehler der Irak-Invasion von 2003 darstelle und den Nahen Osten in einen unkontrollierbaren Krieg stürzen könne.
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Der nächtliche Luftangriff der USA auf die Atomanlagen in Fordo, Natanz und Isfahan im Iran hat weltweit für Aufsehen gesorgt. Insbesondere die scharfen Reaktionen aus China, südamerikanischen Ländern und einigen europäischen Hauptstädten deuten darauf hin, dass Washingtons militärischer Vorstoß die Spannungen auf globaler Ebene verschärft hat.
Während sich nach dem Angriff die Vergeltungsmaßnahmen des Iran gegenüber Israel beschleunigen, zog das chinesische Medienhaus China Global Television Network (CGTN) Parallelen zur Irak-Invasion von 2003 und sprach Warnungen aus.
“DER FEHLER VON 2003 WIRD WIEDERHOLT”
In der bei CGTN veröffentlichten Analyse wird darauf hingewiesen, dass Washingtons Versuch, die Krise zwischen Israel und dem Iran durch militärische Intervention unter Kontrolle zu bringen, gefährliche Folgen haben könnte. In dem Artikel wird ein historischer Vergleich gezogen: „Im Jahr 2003 marschierten die USA auf Basis falscher Geheimdienstinformationen in den Irak ein. Das Ergebnis waren Instabilität, konfessionelle Kriege und Zerstörung. Jetzt steht der Iran, ein weitaus stärkeres und einflussreicheres Land, im Visier.“
Chinesische Kommentatoren betonten, dass dieser Angriff die fragilen Gleichgewichte in der Region vollständig zerstören und einen regionalen Krieg auslösen könnte.
“DER IRAN IST NICHT ALLEIN – GEFAHR EINES REGIONALEN KRIEGES”
CGTN betonte, dass die Angriffe auf den Iran nicht nur dieses Land, sondern auch Akteure in der Region mobilisieren würden, die enge Beziehungen zum Iran unterhalten. In dem Beitrag heißt es: „Der Nahe Osten ist eine sensible Region, die von komplexen Bündnissen durchzogen ist. Dieser Angriff auf Teheran könnte Stellvertretergruppen, Verbündete und sogar Großmächte auf den Plan rufen.“
Zudem wurde angemerkt, dass die Position Russlands unklar sei und die Schritte, die Moskau unternehmen werde, die Stabilität in der Region weiter erschüttern könnten.
“DIALOG IST DER EINZIGE AUSWEG”
Am Ende der Analyse sind sich chinesische Experten einig, dass die aktuelle Krise nicht mit militärischen Mitteln gelöst werden könne. Es wurde der Appell geäußert: „Krieg schafft in der Region nur noch mehr Chaos. Eine dauerhafte Lösung erfordert Diplomatie, gegenseitiges Vertrauen und Dialog.“