Warnung aus dem Iran an 3 europäische Länder!

Der iranische Außenminister Abbas Araghchi hat Großbritannien, Deutschland und Frankreich wegen ihrer Haltung zum iranischen Atomprogramm gewarnt und erklärt: 'Das europäische Trio steht an der Schwelle zu einem neuen strategischen Fehler. Der Iran wird auf die Verletzung seiner Rechte mit einer harten und entschlossenen Antwort reagieren.'

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Der iranische Außenminister Abbas Araghchi hat eine scharfe Warnung an Großbritannien, Deutschland und Frankreich gerichtet. In einer über soziale Medien verbreiteten Erklärung forderte er die drei Länder auf, von negativen Schritten gegen das iranische Atomprogramm abzusehen. Araghchi betonte, dass die Vorwürfe, der Iran komme seinen "Verpflichtungen nicht nach", nach Jahren der konstruktiven Zusammenarbeit mit der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEO) haltlos seien. Der Minister erklärte: „Nach Jahren der positiven Zusammenarbeit sieht sich mein Land erneut mit unbegründeten Anschuldigungen konfrontiert. Anstatt auf einen gut gemeinten Dialog zu setzen, hat das europäische Trio im IAEO-Gouverneursrat einen böswilligen Schritt gegen den Iran unternommen.“

'DAS EUROPÄISCHE TRIO STEHT AN DER SCHWELLE ZU EINEM NEUEN STRATEGISCHEN FEHLER'

Abbas Araghchi wies darauf hin, dass Großbritannien, Deutschland und Frankreich bereits 2005 eine ähnliche Haltung eingenommen hätten, und erinnerte an einen früheren Streit über die Nuklearindustrie: "Diese drei Länder haben bereits 2005 eine ähnliche Haltung eingenommen, was in vielerlei Hinsicht dazu führte, dass der Iran faktisch mit der Urananreicherung begann. Haben diese drei Länder in den letzten zwanzig Jahren wirklich nichts gelernt?" Araghchi kritisierte die Haltung der drei Länder zum iranischen Atomprogramm und sagte: "Das europäische Trio steht an der Schwelle zu einem neuen strategischen Fehler. Der Iran wird auf die Verletzung seiner Rechte mit einer harten und entschlossenen Antwort reagieren. In diesem Fall liegt die gesamte Verantwortung bei den unverantwortlichen Akteuren, die auf jede erdenkliche Weise versuchen, in den Prozess einzugreifen."

IRAN-DOSSIER WIRD VOR DEN UN-SICHERHEITSRAT GEBRACHT

Die Internationale Atomenergie-Organisation (IAEO) hat am 31. Mai einen Bericht über die nuklearen Aktivitäten des Iran in den letzten drei Monaten veröffentlicht. Dem Bericht zufolge stieg der Bestand an auf 60 Prozent angereichertem Uran im Iran von 274,8 Kilogramm im Februar auf 408,6 Kilogramm am 17. Mai. Nach diesem Anstieg rief die Agentur die Regierung in Teheran zur Zusammenarbeit auf.

Berichten der US-Presse zufolge bereiten sich Großbritannien, Deutschland und Frankreich als Reaktion auf den Bericht darauf vor, das iranische Nukleardossier vor den Sicherheitsrat der Vereinten Nationen zu bringen. Sollte dieser Schritt vollzogen werden, könnte der "Snapback-Mechanismus" in Kraft treten, der die UN-Sanktionen gegen den Iran wieder in Kraft setzen könnte.