Warnung aus dem Iran zur Straße von Hormus

Der Iran reagiert auf die Pläne Großbritanniens und Frankreichs, ihre militärische Präsenz in der Straße von Hormus zu verstärken, und betont, dass die Einmischung von Ländern außerhalb der Region zu einer Krise führen könnte.

12punto

Der stellvertretende iranische Außenminister Kazem Gharibabadi äußerte sich kritisch zu den Vorbereitungen Großbritanniens und Frankreichs, Kriegsschiffe in die Straße von Hormus zu entsenden. Gharibabadi erklärte, dass die Sicherheit der Straße von Hormus ausschließlich vom Iran gewährleistet werde, und wies darauf hin, dass militärische Kräfte von außerhalb der Region die Krise verschärfen könnten.

Nach Informationen aus halbamtlichen iranischen Nachrichtenquellen äußerte Gharibabadi, dass eine Verstärkung der militärischen Präsenz Großbritanniens und Frankreichs in der Meerenge die Gefahr einer Militarisierung und Instabilität der Region berge. In der Erklärung betonte Gharibabadi: "Die Sicherheit der Straße von Hormus wird ausschließlich vom Iran gewährleistet."

Gharibabadi fügte hinzu, dass die Straße von Hormus kein gemeinsames Gebiet sei, das allen Ländern offenstehe, und dass die iranischen Streitkräfte auf internationale Initiativen angemessen reagieren würden. Er unterstrich insbesondere, dass der Iran nicht tatenlos zusehen werde, sollten Kriegsschiffe in der Region stationiert werden.

Großbritannien und Frankreich hatten zuvor erklärt, dass sie angesichts der jüngsten Sicherheitsbedenken in der Region eine Verteidigungsmission aufbauen würden, um die sichere Durchfahrt von Schiffen zu gewährleisten und Begleitschutz für Schiffe in der Region anzubieten.