Warnung der EU vor eskalierenden Spannungen: Borrell besorgt über Angriffe im Libanon

Der Hohe Vertreter der Europäischen Union für Außen- und Sicherheitspolitik, Josep Borrell, äußerte seine tiefe Besorgnis über die zunehmenden Konflikte zwischen Israel und der Hisbollah nach dem Luftangriff in Beirut, der zivile Opfer forderte. Borrell betonte die Bedeutung eines Waffenstillstands und diplomatischer Vermittlungsbemühungen.

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Der Hohe Vertreter der Europäischen Union (EU) für Außen- und Sicherheitspolitik, Josep Borrell, hat seine tiefe Besorgnis über die eskalierenden Spannungen nach dem Luftangriff in der libanesischen Hauptstadt Beirut, der zivile Opfer forderte, sowie über die zunehmende grenzüberschreitende Gewalt zwischen Israel und der Hisbollah zum Ausdruck gebracht. In einer schriftlichen Erklärung erinnerte Borrell daran, dass unter den Todesopfern des Luftangriffs auf den Süden Beiruts am 20. September auch drei Kinder waren, und erklärte: "Die EU ist zutiefst besorgt über die eskalierenden Spannungen im Libanon und die zunehmende grenzüberschreitende Gewalt zwischen Israel und der Hisbollah."

Borrell wies darauf hin, dass die Angriffe in Israel und im Libanon andauern, und betonte: "Wie in Gaza muss auch an der Blauen Linie ein Waffenstillstand erreicht werden." Borrell unterstrich, dass Zivilisten am stärksten von den Angriffen betroffen seien, und betonte die Bedeutung diplomatischer Vermittlungsbemühungen, um einen umfassenden Krieg in der Region zu verhindern.

Darüber hinaus erklärte Borrell, dass das Thema ganz oben auf der Agenda der EU bei der 79. Generalversammlung der Vereinten Nationen (UN) stehen werde.

LUFTANGRIFF AUF BEIRUT

Bei einem Luftangriff der israelischen Armee auf den Süden Beiruts am 20. September kamen insgesamt 45 Menschen ums Leben, darunter 3 Kinder und 7 Frauen. Die Hisbollah gab bekannt, dass bei dem Angriff 15 ihrer Mitglieder getötet wurden, darunter der hochrangige Militärkommandeur Ibrahim Akil. Bei den Vorfällen im Libanon am 17. und 18. September, bei denen Pager und Funkgeräte explodierten, kamen insgesamt 84 Menschen ums Leben.

ESKALIERENDE KONFLIKTE

An der israelisch-libanesischen Grenze dauern die seit dem 8. Oktober 2023 zwischen den Parteien immer wieder aufflammenden Konflikte an. Dass beide Seiten Angriffe auf Zivilisten verüben, sorgt in der internationalen Gemeinschaft für Besorgnis. Borrells Appelle verdeutlichen erneut, dass die diplomatischen Initiativen zur Sicherung des Friedens in der Region verstärkt werden müssen.