Warnung der NATO zum iranischen Atomprogramm: Ein Risiko für die Welt

NATO-Generalsekretär Mark Rutte betonte, dass der Besitz von Atomwaffen durch den Iran eine ernsthafte Bedrohung für die globale Sicherheit darstelle, und erklärte: „Der Iran darf unter keinen Umständen über nukleare Kapazitäten verfügen.“

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Nach Abschluss seines Treffens mit dem Präsidenten der Vereinigten Staaten, Donald Trump, in Washington äußerte sich Rutte gegenüber Journalisten und nahm wichtige Bewertungen zum NATO-Gipfel sowie zu den Entwicklungen bei den Verteidigungsausgaben vor. Vor dem in Ankara stattfindenden NATO-Gipfel wurde der Ansatz der Bündnismitglieder zur Verteidigung erörtert.

Rutte brachte zum Ausdruck, dass unter den NATO-Staaten Einigkeit darüber herrsche, dass der Iran keine Atomwaffen besitzen dürfe. Der Generalsekretär, der die Formulierung „Der Iran darf unter keinen Umständen über nukleare Kapazitäten verfügen“ verwendete, wies darauf hin, dass ein gegenteiliges Szenario Konsequenzen haben könnte, die die gesamte Welt bedrohen würden.

Rutte erklärte zudem, dass Donald Trump sein Engagement für die Beziehungen zur NATO aufrechterhalte und dass die USA von Europa und Kanada eine Erhöhung ihrer Verteidigungshaushalte erwarteten; er merkte jedoch an, dass in dieser Frage weiterhin Meinungsverschiedenheiten zwischen den Mitgliedern bestünden.

Unter Bezugnahme auf die Ankündigung Spaniens, die Verteidigungsausgaben auf 2,2 Prozent des Bruttoinlandsprodukts zu erhöhen und damit die von der NATO angestrebten Ziele zu erreichen, betonte Rutte, dass diese Zahl noch unzureichend sei und die Verteidigungsinvestitionen weiter gesteigert werden müssten. Es wurde festgehalten, dass diese Meinungsverschiedenheiten, die bereits seit dem letzten Jahr andauern, noch immer nicht gelöst seien.

Ruttes Erklärungen brachten sowohl die Sorgen der internationalen Gemeinschaft hinsichtlich der nuklearen Aktivitäten des Iran erneut auf die Tagesordnung als auch die internen Spannungen innerhalb der NATO bezüglich der Verteidigungsausgaben der Verbündeten zum Vorschein.