Warnung der USA an den Iran: 'Eine Eskalation liegt nicht in Ihrem Interesse'
Das US-Außenministerium hat dem Iran die Botschaft übermittelt, dass eine Verschärfung der Spannungen mit Israel nicht im Interesse Teherans liege.
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Der Sprecher des US-Außenministeriums, Matthew Miller, beantwortete während der täglichen Pressekonferenz Fragen von Journalisten zu den wachsenden Spannungen im Nahen Osten nach der Ermordung des Leiters des politischen Büros der Hamas, Ismail Haniye.
Miller erklärte, dass sie im Rahmen diplomatischer Kontakte an die iranische Regierung die "konsistente Botschaft" übermittelt hätten, dass "eine Eskalation der Spannungen nicht in ihrem Interesse liegt und die USA Israel verteidigen werden".
Miller sagte, ein umfassenderer Konflikt im Nahen Osten sei zwar nicht "unvermeidlich", aber die USA würden "weiterhin daran arbeiten, dies zu verhindern", und betonte, dass eine Zunahme der Spannungen niemandem in der Region diene.
Matthew Miller fügte hinzu: "Aber natürlich sind wir auf alle Eventualitäten vorbereitet. Das ist seit dem 7. Oktober der Fall."
DIE KONTAKTE DER USA IN DER REGION
Sprecher Matthew Miller teilte mit, dass Außenminister Antony Blinken heute im Zusammenhang mit den Spannungen im Nahen Osten mit dem katarischen Premierminister und Außenminister Scheich Mohammed bin Abdulrahman Al Thani sowie dem ägyptischen Außenminister Badr Abdelatty gesprochen habe.
Miller erklärte, Blinken habe in den Gesprächen unterstrichen, dass "man sich in einer kritischen Phase für die Region befinde und es wichtig sei, dass die Parteien davon absehen, die Spannungen zu verschärfen, und zur Mäßigung aufrufen".
Sprecher Miller sagte: "Der Minister macht durch diese Gespräche auch deutlich, dass die USA einen Waffenstillstand im Gazastreifen weiterhin als einen entscheidenden Schritt betrachten, um nicht nur die Freilassung der Geiseln zu gewährleisten und das anhaltende Leid der palästinensischen Bevölkerung in Gaza anzugehen, sondern auch, um zur Beruhigung der umfassenderen Spannungen beizutragen."
Miller äußerte zudem: "Jede weitere Aktion des Iran erhöht lediglich das Risiko von Spannungen, die Wahrscheinlichkeit weiterer Reaktionen seitens Israels oder anderer Parteien und bringt uns letztendlich in eine Lage, die zu einem Konflikt führen könnte, der außer Kontrolle gerät – genau das, was uns von Anfang an Sorgen bereitet hat."