Warnung der Vereinten Nationen vor kritischem Niveau
Die Vereinten Nationen (UN) haben mitgeteilt, dass die Ernährungsunsicherheit aufgrund der Sicherheitslage im Gazastreifen, Grenzschließungen, Importbeschränkungen und der Zerstörung grundlegender Infrastrukturen ein äußerst kritisches Niveau erreicht hat.
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UN-Sprecher Stephane Dujarric berichtete in der täglichen Pressekonferenz unter Berufung auf Informationen des UN-Büros für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten (OCHA), dass die Luftangriffe Israels auf die Stadt Rafah zugenommen hätten.
Dujarric betonte, dass eine kontinuierliche und zuverlässige Lebensmittelversorgung verhindert werde, und stellte fest, dass die Ernährungsunsicherheit aufgrund der Sicherheitslage im Gazastreifen, Grenzschließungen, Importbeschränkungen und der Zerstörung grundlegender Infrastrukturen ein äußerst kritisches Niveau erreicht habe.
Dujarric erklärte, dass sich die humanitäre Lage in Rafah zunehmend verschlechtere und Menschen begännen, Lastwagen auf der Suche nach Nahrungsmitteln zu stoppen. Er wies darauf hin, dass insbesondere Kinder, ältere Menschen und Personen mit gesundheitlichen Problemen aufgrund des Nahrungsmangels einem größeren Risiko ausgesetzt seien.
"378 GESUNDHEITSEINRICHTUNGEN WURDEN ANGEGRIFFEN"
Andererseits wurde in einer schriftlichen Erklärung des OCHA zur Lage der Krankenhäuser und Gesundheitseinrichtungen im Gazastreifen unterstrichen, dass diese kein Teil des Konflikts sein dürften.
In der Erklärung wurde darauf hingewiesen, dass humanitäre Helfer und medizinisches Personal mit großen Herausforderungen und Risiken kämpfen, um den Menschen zu helfen.
Unter Berufung auf Daten der Weltgesundheitsorganisation wurde in der Erklärung mitgeteilt: "Im Zeitraum vom 7. Oktober bis zum 12. Februar wurden im gesamten Gazastreifen 378 Gesundheitseinrichtungen angegriffen."
In der Erklärung wurde zudem angegeben, dass 98 Gesundheitseinrichtungen sowie 98 Krankenwagen durch die Angriffe beschädigt wurden.