Warnung von US-Außenminister Blinken an den irakischen Premierminister Sudani
US-Außenminister Antony Blinken betonte in einem Gespräch mit dem irakischen Premierminister Mohammed Schia al-Sudani, dass der Irak die Kontrolle über bewaffnete Gruppen sicherstellen müsse, die ohne Genehmigung Angriffe von irakischem Boden aus verüben.
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US-Außenminister Antony Blinken führte gestern ein Telefonat mit dem irakischen Premierminister Mohammed Schia al-Sudani.
Nach Angaben des US-Außenministeriums erörterten Blinken und Sudani die laufenden diplomatischen Bemühungen zur Beendigung des „Krieges in Gaza“ und zur Freilassung aller Geiseln.
In dem Gespräch, in dem auch diplomatische Bemühungen für eine Lösung erörtert wurden, die es den Bürgern auf beiden Seiten der libanesischen Grenze ermöglichen soll, in ihre Häuser zurückzukehren, forderte Blinken die irakische Regierung auf, ihren Verpflichtungen zum Schutz des US-Personals nachzukommen und die Verantwortlichen für Angriffe auf US-Personal im Irak und in Syrien, die vom Irak ausgingen – einschließlich der Angriffe durch mit dem Iran verbundene Milizen –, zur Rechenschaft zu ziehen.
In der Erklärung des Ministeriums hieß es zudem: „Der Minister betonte, wie wichtig es sei, dass der Irak nicht in regionale Konflikte hineingezogen werde, und unterstrich, dass der Irak die Kontrolle über bewaffnete Gruppen sicherstellen müsse, die ohne Genehmigung Angriffe von seinem Territorium aus verüben.
Der Minister und der Premierminister verpflichteten sich, die Konsultationen zu regionalen Themen fortzusetzen und die strategische Partnerschaft zwischen den USA und dem Irak voranzutreiben.“