Warnung vor Angriffen auf Wassersysteme an US-Bundesstaaten
In den USA haben Vertreter der Bundesregierung die Bundesstaaten dazu aufgerufen, wachsam gegenüber möglichen Cyberangriffen auf Wassersysteme zu sein, die mit den Regierungen des Iran und Chinas in Verbindung stehen.
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Der Leiter der Umweltschutzbehörde (EPA), Michael Regan, und der Nationale Sicherheitsberater Jake Sullivan haben ein Schreiben zu Cyberangriffen an die Gouverneure der Bundesstaaten gesendet.
In dem Schreiben wird darauf hingewiesen, dass Hacker, die mit der iranischen Revolutionsgarde in Verbindung stehen, Trinkwassersysteme in den USA angegriffen haben und dass die staatlich unterstützte chinesische Gruppe Volt Typhoon Informationstechnologien im Bereich der Trinkwasserversorgung und anderer kritischer Infrastrukturen gefährdet hat.
Die Bundesbehörden betonen in dem Schreiben, dass sich die Akteure von Volt Typhoon darauf vorbereiten, den Betrieb kritischer Infrastrukturen im Falle geopolitischer Spannungen zu stören. Es wird zudem festgestellt: "Trinkwasser- und Abwassersysteme sind als lebenswichtige kritische Infrastruktursektoren attraktive Ziele für Cyberangriffe."
NICHT ÜBER DIE ERFORDERLICHE TECHNISCHE KAPAZITÄT VERFÜGEND
Während die Sicherheit der Trinkwasserversorgung hervorgehoben wird, weist das Schreiben gleichzeitig darauf hin, dass diese Systeme oft nicht über die notwendigen Ressourcen und technischen Kapazitäten verfügen, um strenge Cybersicherheitsmaßnahmen umzusetzen.
In dem Schreiben wurde zudem mitgeteilt, dass Vertreter der Bundesstaaten an einem Treffen teilnehmen werden, bei dem grundlegende Cybersicherheitsmaßnahmen gegen Bedrohungen für Trinkwassersysteme erörtert werden sollen.