Washington Post berichtet: Behauptungen über eine Bodenoffensive gegen den Iran in US-Kreisen
Informationen aus Verteidigungskreisen in den USA deuten darauf hin, dass eine mögliche Bodenoffensive gegen den Iran als Option geprüft wird, wobei darauf hingewiesen wird, dass dieses Szenario die Konflikte auf ein riskanteres Niveau heben könnte.
İHA
Es wurde behauptet, dass sich das US-Verteidigungsministerium (Pentagon) auf eine mögliche Bodenoperation im Iran vorbereitet, die mehrere Wochen dauern könnte.
Während die von den USA gegen den Iran geführte „Operation Epischer Zorn“ andauert, deutet ein Bericht in der The Washington Post auf mögliche neue Szenarien vor Ort hin. Den Informationen der Zeitung zufolge, die sich auf Regierungskreise stützen, bereitet sich das Pentagon auf die Möglichkeit einer Bodenoperation auf iranischem Territorium vor, die sich über Wochen erstrecken könnte. Quellen äußerten, dass ein solcher Schritt eine „neue Phase“ in den Konflikten einleiten und ein „deutlich gefährlicheres“ Bild als die gegenseitigen Angriffe der letzten Wochen entstehen lassen könnte.
BETONUNG AUF BEGRENZTER OPERATION
Offizielle Stellen erklärten, dass die geprüfte Bodenoption keine großflächige Invasion bedeute. Dennoch wird darauf hingewiesen, dass punktuelle Operationen unter Beteiligung von Spezialeinheiten auf der Tagesordnung stehen könnten. Dieselben Quellen wiesen jedoch darauf hin, dass ein solcher Schritt US-Soldaten direkt „unbemannten Luftfahrzeugen und Raketen, Bodenfeuer sowie improvisierten Sprengkörpern“ aussetzen könnte.
KRITISCHE PUNKTE UND ZEITLICHE UNGEWISSHEIT
In den Planungen werden die Insel Charg, die für den Energieexport des Iran von zentraler Bedeutung ist, sowie die Küstenlinien rund um die Straße von Hormus als vorrangige Ziele genannt. Für die Dauer der Operation gibt es keinen klaren Rahmen. Einige Beamte geben an, dass der Prozess „einige Wochen“, andere, dass er „einige Monate“ dauern könnte.
OFFENE TÜR VOM WEISSEN HAUS
Die Sprecherin des Weißen Hauses, Karoline Leavitt, vermied eine definitive Bewertung der genannten Behauptungen. Leavitt betonte, dass die Planungen noch nicht das Entscheidungsstadium erreicht hätten, und sagte: „Es ist die Aufgabe des Pentagons, Vorbereitungen zu treffen, um dem Oberbefehlshaber die größtmögliche Anzahl an Optionen zu präsentieren. Das bedeutet nicht, dass der Präsident eine Entscheidung getroffen hat.“