Botschaft aus dem Weißen Haus zur Türkei: 'Wir verstehen die Sicherheitsbedenken' – 'Wurde angegriffen'

Der Kommunikationsberater für nationale Sicherheit des Weißen Hauses, Kirby, bewertete die außenpolitische Agenda der Regierung von Joe Biden bei einem Pressebriefing im Foreign Press Center in Washington.

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Kirby betonte, dass man die Entwicklungen in Syrien sowohl im Kontext des Übergangsprozesses als auch im Hinblick auf den Kampf gegen den IS genau verfolge, und teilte erneut die Ansätze der USA sowohl zu den Sicherheitsbedenken der Türkei als auch zur Terrororganisation PKK/YPG mit.

Auf eine Frage hin kommentierte Kirby: "Wir verstehen die legitimen Sicherheitsbedenken der Türkei entlang der Grenze (zu Syrien).

Türkische Bürger und türkische Städte dort wurden von Terroristen angegriffen, die diese Grenze überschritten haben. Die Türken haben das volle Recht, sich gegen terroristische Angriffe zu verteidigen; das verstehen wir und wir führen diesbezüglich aktive Gespräche mit den Türken."

"DAS ZIEL UNSERER MILITÄRISCHEN PRÄSENZ IST DER KAMPF GEGEN DEN IS"

Kirby fügte jedoch hinzu, dass die Anti-IS-Mission nicht beeinträchtigt werden dürfe und man nicht wolle, dass die Aufmerksamkeit der SDF (Terrororganisation PKK/YPG) in Syrien "von der Anti-IS-Bekämpfung auf andere Dinge" abgelenkt werde.

In Bezug auf die Präsenz von US-Soldaten in Syrien kommentierte Kirby: "Wir haben eine kleine militärische Präsenz in Syrien, und unsere Soldaten sind dort wirklich nur für einen einzigen Zweck, nämlich den Kampf gegen den IS fortzusetzen."

Kirby erklärte, dass man während des Übergangsprozesses in Syrien kein Wiederaufleben des IS zulassen dürfe, betonte, dass die Partnerschaft mit der SDF (Terrororganisation PKK/YPG) in Syrien in diesem Rahmen stehe, und sagte, dass man eine Fortsetzung dieser Zusammenarbeit wünsche.