Weltpresse titelt über PKK-Waffenruhe: Hinweis auf „fragilen Prozess“
Die Terrororganisation PKK hat als Reaktion auf den Aufruf ihres Anführers Abdullah Öcalan zur Niederlegung der Waffen eine Waffenruhe erklärt. Die Waffenruhe-Erklärung der PKK rückte in den Fokus der internationalen Medien. Nachrichtenagenturen wiesen darauf hin, dass der Prozess zwischen der PKK und der Türkei eine Entwicklung von kritischer Bedeutung für die Region darstellt.
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Die ausländische Presse hat den Aufruf der PKK zur Niederlegung der Waffen auf ihre Titelseiten gehoben. Die Ausrufung der Waffenruhe durch die PKK auf Aufforderung des Terroristenführers Abdullah Öcalan wurde in der ausländischen Presse als ein „Ereignis, das das Schicksal der Region prägen wird“, interpretiert. In den Berichten, in denen daran erinnert wurde, dass die PKK die Türkei seit 40 Jahren angreift, wurde das Detail erwähnt, dass die Erklärung der PKK zwei Tage nach Öcalans Aufruf zur Niederlegung der Waffen erfolgte.
Die Entscheidung der PKK zur Waffenruhe wurde in den Weltmedien detailliert behandelt. In Europa ansässige Nachrichtenagenturen behaupteten, dass die Erklärung der PKK ein „Ende der Konflikte“ bedeute. In den Berichten, in denen festgehalten wurde, dass die Gespräche zwischen der Türkei und dem Terroristenführer Öcalan über eine Delegation der DEM-Partei geführt wurden, wurde unterstrichen, dass der Prozess weiterhin „fragil“ sei.
Die Weltpresse, die feststellte, dass die PKK auf den Aufruf des Terroristenführers Öcalan zur Niederlegung der Waffen mit einer Waffenruhe reagierte, erklärte, dass die Organisation noch keine Entscheidung zur endgültigen Entwaffnung getroffen habe. Den Berichten zufolge ist noch nicht klar, wie der Prozess weitergehen wird.
AL JAZEERA: PKK RICHTET AUFRUF AN ANKARA
Der in Katar ansässige Sender Al Jazeera kündigte die Waffenruhe der PKK mit der Schlagzeile „PKK erklärt Waffenruhe in den seit 40 Jahren andauernden Konflikten mit der Türkei“ an. In dem Bericht hieß es: „Die kurdische Gruppe hat Ankara dazu aufgerufen, ihren inhaftierten Anführer Abdullah Öcalan freizulassen, der seit 1999 fast vollständig unter Isolation gehalten wird.“
Al Jazeera erklärte, dass diese Entwicklung zum Friedensprozess in der Region beitragen könne.
REUTERS: PKK FOLGT ÖCALANS AUFRUF
Die in Großbritannien ansässige Nachrichtenagentur Reuters war die erste Organisation, die die Waffenruhe der PKK meldete. In dem Bericht hieß es: „Die Milizen der illegalen Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) werden dem Aufruf ihres inhaftierten Anführers Abdullah Öcalan zur Entwaffnung folgen und mit der sofortigen Ausrufung einer Waffenruhe einen wichtigen Schritt zur Beendigung des seit 40 Jahren andauernden Konflikts mit dem türkischen Staat unternehmen.“
Reuters berichtete, dass diese Entscheidung der Organisation als hoffnungsvolle Entwicklung für ein Ende der Konflikte in der Region bewertet werde.
THE GUARDIAN: ERSTE REAKTION DER PKK
Die britische Zeitung The Guardian kündigte die Nachricht mit der Schlagzeile „PKK erklärt Waffenruhe mit der Türkei nach über 40 Jahren andauernden Konflikten“ an. In dem Bericht hieß es: „Dies ist die erste Reaktion der Organisation, nachdem Öcalan diese Woche zur Auflösung der Gruppe aufgerufen und die PKK, die seit über vier Jahrzehnten gegen den türkischen Staat kämpft, zur Niederlegung der Waffen aufgefordert hatte.“
The Guardian betonte, dass dieser Schritt ein wichtiger Schritt zur Beendigung der Konflikte in der Region sei. Andererseits wurde in dem Bericht darauf hingewiesen, dass der Prozess fragil sei und noch kein klarer Schritt zur Dauerhaftigkeit der Waffenruhe unternommen worden sei.
AP: WAFFENRUHE-ENTSCHEIDUNG DER PKK 2 TAGE SPÄTER
Die amerikanische Nachrichtenagentur Associated Press (AP) behandelte die Waffenruhe-Erklärung der PKK ausführlich auf ihrer Website. In dem Bericht wurde erwähnt, dass die Waffenruhe zwei Tage nach Öcalans Aufruf erklärt wurde.
AP verwendete die Worte: „Die Gruppe hat unter Bezugnahme auf Abdullah Öcalan, der seit 1999 von der Türkei inhaftiert ist, eine Waffenruhe erklärt.“ In dem Bericht wurde betont, dass dieser Schritt ein wichtiger Schritt zur Beendigung der Konflikte in der Region sei.
FRANCE24: 40 JAHRE KONFLIKTE BEENDET
Auch die französischen Medien behandelten die Waffenruhe-Erklärung der PKK ausführlich. Auf der Website des Fernsehsenders France 24 wurden die Worte verwendet: „Die Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) hat am Samstag eine Waffenruhe mit der Türkei erklärt und damit das seit über 40 Jahren andauernde Blutvergießen beendet.“
In dem Bericht wurde an Öcalans Aufruf zur Auflösung der Terrororganisation PKK erinnert und betont, dass dieser Schritt hoffnungsvoll für ein Ende der Konflikte in der Region sei.
AFP: ÖCALANS AUFRUF FÜHRTE ZU WAFFENRUHE
Die in Frankreich ansässige Nachrichtenagentur AFP gehörte zu den Organisationen, die die Erklärung der PKK verbreiteten. In dem Bericht hieß es: „Illegale kurdische Militante haben nach einem wichtigen Aufruf des inhaftierten PKK-Anführers Abdullah Öcalan, die Organisation aufzulösen, eine Waffenruhe mit der Türkei erklärt.“
AFP teilte die Information: „Das PKK-Exekutivkomitee hat unter Bezugnahme auf Öcalan erklärt: Wir rufen ab heute eine Waffenruhe aus.“