Wenn syrische Ärzte gehen, wird das Gesundheitssystem ernsthaft beeinträchtigt: Deutsche Innenministerin

Die deutsche Innenministerin Nancy Faeser hat davor gewarnt, dass eine Rückkehr der in Deutschland arbeitenden syrischen Ärzte in ihre Heimat nach dem Sturz des Assad-Regimes das deutsche Gesundheitssystem ernsthaft beeinträchtigen würde.

İHA

Die Rückkehr syrischer Ärzte in ihre Heimat hat in Deutschland Sorge ausgelöst.

Die deutsche Innenministerin Nancy Faeser hat davor gewarnt, dass eine Rückkehr der in Deutschland arbeitenden syrischen Ärzte in ihre Heimat nach dem Sturz des Assad-Regimes das deutsche Gesundheitssystem ernsthaft beeinträchtigen würde.

Faeser erklärte nach der Kabinettssitzung: „Wenn alle Syrer, die hier arbeiten, unser Land verlassen, wird es in allen Bereichen des Gesundheitssektors zu Lücken kommen.

Für uns ist es wichtig, den Syrern, die hier sind, die einen Job haben, integriert sind, keine Straftaten begangen haben und deren Kinder zur Schule gehen, die Möglichkeit zu bieten, hier zu bleiben und einen Beitrag zu unserer Wirtschaft zu leisten.“

Der deutsche Gesundheitsminister Karl Lauterbach unterstützte Faesers Aussagen und betonte, dass mehr als 6.000 syrische Ärzte in Deutschland arbeiten und sie für die Gesundheitsversorgung „unverzichtbar“ seien.

Unterdessen hatte Deutschland vor Kurzem die Asylanträge von mehr als 47.000 Syrern ausgesetzt.