WHO-Appell zum türkisch-palästinensischen Freundschaftskrankenhaus

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat einen dringenden Unterstützungsaufruf für das türkisch-palästinensische Freundschaftskrankenhaus im Gazastreifen gestartet, in dem Krebspatienten behandelt werden.

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Ghebreyesus äußerte sich auf der Social-Media-Plattform X zur Einstellung des Betriebs des türkisch-palästinensischen Freundschaftskrankenhauses.

AUFRUF ZUR UNTERSTÜTZUNG

Ghebreyesus erklärte, dass das türkisch-palästinensische Freundschaftskrankenhaus, das wichtigste Krebszentrum im Gazastreifen, aufgrund von Treibstoffmangel und jüngsten Luftangriffen in der Umgebung derzeit nicht mehr funktionsfähig sei, und betonte: "Wir rufen dringend zur Unterstützung auf, um Leben zu retten."

Das palästinensische Gesundheitsministerium hatte zuvor bekannt gegeben, dass das türkisch-palästinensische Freundschaftskrankenhaus seine Aktivitäten aufgrund israelischer Angriffe eingestellt hat.

''LEBEN VON KREBSPATIENTEN IN GEFAHR''

In dem Beitrag hieß es: "Das türkisch-palästinensische Freundschaftskrankenhaus hat ab heute aufgrund von Treibstoffmangel und zahlreichen Angriffen auf die Einrichtung den Betrieb eingestellt. Dies ist das einzige staatliche Krankenhaus im Gazastreifen, in dem Krebspatienten behandelt werden können, und nun ist das Leben von Dutzenden Krebspatienten ernsthaft gefährdet."

In dem Beitrag wurde zudem darauf hingewiesen, dass Israel weiterhin die Einfuhr von Treibstoff, der für die Energieversorgung der Krankenhäuser in Gaza unerlässlich ist, blockiere. Es wurde dazu aufgerufen, die Lieferung von Wasser, Lebensmitteln, Treibstoff, medizinischen Hilfsgütern und ausreichender humanitärer Hilfe in den Gazastreifen umgehend zu ermöglichen.