WHO gibt bekannt: Bittere Bilanz nach Angriffen der USA und Israels auf den Iran enthüllt

Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist die Zahl der Todesopfer im Iran nach den Angriffen der USA und Israels auf über 1.300 gestiegen. Es wurde berichtet, dass die humanitären Risiken aufgrund von Angriffen auf die Gesundheitsinfrastruktur und der Vertreibung von Zehntausenden Menschen im Land zugenommen haben.

İHA

Der Generaldirektor der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Tedros Adhanom Ghebreyesus, hat aktuelle Daten zur humanitären Lage in der Region nach den Angriffen auf den Iran veröffentlicht. In einer Erklärung über seinen Social-Media-Account gab Ghebreyesus bekannt, dass die Gesamtzahl der Todesopfer und Verletzten im Iran, in Israel und im Libanon seit Beginn des Krieges im Nahen Osten rapide angestiegen ist.

Den Daten der WHO zufolge sind die schwerwiegendsten Folgen der Konflikte im Iran zu beobachten.

VERLUSTE IM IRAN ÜBERSTEIGEN 1.300

Ghebreyesus erklärte, dass die Konflikte im Nahen Osten in letzter Zeit schnell eskaliert seien und die Gesundheitssysteme unter enormem Druck stünden. Unter Weitergabe der WHO-Daten zu den Verlusten in den Ländern teilte Ghebreyesus folgende Informationen mit:

"Berichte deuten auf mehr als 1.300 Tote und 900 Verletzte im Iran, mindestens 570 Tote und 1.400 Verletzte im Libanon sowie 15 Tote und 2.142 Verletzte in Israel hin."

GESUNDHEITSZENTREN EBENFALLS ZIEL DER ANGRIFFE

Laut WHO gab es in der Region auch einen Anstieg der Angriffe auf Gesundheitseinrichtungen. Ghebreyesus berichtete, dass seit dem 28. Februar 18 Angriffe im Iran, 25 im Libanon und 2 in Israel registriert wurden.

Ghebreyesus betonte, dass die Angriffe auf Gesundheitszentren schwerwiegende Folgen hätten, und äußerte sich wie folgt:

"Diese Angriffe verursachen nicht nur Todesfälle, sondern berauben die Gesellschaften auch der Intensivpflege, die sie am dringendsten benötigen."

VERTRIEBENE UND GESUNDHEITSRISIKEN

Nach Angaben der WHO wird geschätzt, dass aufgrund der Konflikte etwa 100.000 Menschen im Iran vertrieben wurden. Es wird darauf hingewiesen, dass Probleme beim Zugang zu sauberem Wasser und sanitären Einrichtungen neue Risiken für die öffentliche Gesundheit mit sich bringen.

Ghebreyesus wies darauf hin, dass insbesondere gefährdete Gruppen bedroht seien, und richtete folgenden Appell an die Parteien:

"Die schutzbedürftige Bevölkerung ist einem hohen Krankheitsrisiko ausgesetzt. Die WHO fordert alle Parteien auf, Zivilisten und Gesundheitsdienste zu schützen, einen ungehinderten Zugang für humanitäre Hilfe zu gewährleisten und die Spannungen abzubauen. Es ist von entscheidender Bedeutung, jetzt zu handeln, um den Zusammenbruch des ohnehin fragilen Gesundheitssystems zu verhindern und die Genesung der betroffenen Gemeinschaften zu unterstützen."