Wichtige Entwicklung im „Schweigegeld“-Prozess gegen Trump!
Die Anwälte des ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump haben ihre Verteidigung im „Schweigegeld“-Prozess abgeschlossen. Trump kritisierte das Verfahren gegen ihn und erklärte: „Es gibt weder ein Verbrechen noch einen Fall.“
İHA
Der Prozess gegen den ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump, dem vorgeworfen wird, der Erotikdarstellerin Stormy Daniels während der Präsidentschaftswahl 2016 „Schweigegeld“ gezahlt zu haben, wurde vor dem Manhattan Criminal Court in New York fortgesetzt.
Während Trump nicht selbst in den Zeugenstand trat, erklärte sein Anwalt Todd Blanche, dass sie keine weiteren Fragen an Zeugen hätten und somit die Verteidigung abgeschlossen sei. Nachdem die Geschworenen den Gerichtssaal verlassen hatten, verhandelten Trumps Anwälte und das Gericht über die rechtlichen Anweisungen, die den Geschworenen als Leitfaden für ihre Urteilsfindung dienen sollen.
Trumps Anwalt Emil Bove beantragte, dass das Gericht die Geschworenen im Anweisungstext daran erinnern solle, dass die Zahlung von „Schweigegeld“ nicht illegal sei. Richter Juan Merchan lehnte diesen Antrag jedoch mit der Begründung ab, dass die Tatsache, dass die Zahlung von „Schweigegeld“ nicht illegal sei, bereits mehrfach während der Zeugenaussagen zu Protokoll gegeben worden sei. Merchan sagte: „Ich halte das nicht für notwendig." Das Gericht gab bekannt, dass der Prozess am kommenden Dienstag mit den Schlussplädoyers fortgesetzt wird.
TRUMP NIMMT RICHTER MERCHAN INS VISIER
Trump kritisierte nach der Anhörung in einer Stellungnahme das gegen ihn laufende Gerichtsverfahren und sagte: „Es gibt weder ein Verbrechen noch einen Fall.“ Trump warf Richter Juan Merchan vor, „voreingenommen“ und „widersprüchlich“ zu sein, und äußerte: „Der Richter ist sehr voreingenommen und sehr korrupt."
BIS ZU 4 JAHRE HAFT MÖGLICH
In dem Fall, der in der Öffentlichkeit als „Schweigegeld“-Prozess bekannt ist, wird Trump beschuldigt, offizielle Unterlagen gefälscht zu haben, um die „Schweigegeld“-Zahlung an die Erotikdarstellerin Stormy Daniels vor der Präsidentschaftswahl 2016 zu vertuschen. Obwohl die Zahlung von „Schweigegeld“ in den USA nicht illegal ist, wird darauf hingewiesen, dass Trump wegen der Fälschung von Unterlagen zu einer Freiheitsstrafe von bis zu 4 Jahren verurteilt werden könnte. Der Prozess ist von Bedeutung, da Trump der erste ehemalige US-Präsident in der Geschichte der USA ist, der sich in einem Strafverfahren verantworten muss.