Wird die Bombardierung Gazas fortgesetzt? Bidens Rat an Israel zur 'Bodenoffensive'

Die New York Times berichtet, dass die Biden-Regierung Israel dazu gedrängt habe, die Bodenoffensive für eine gewisse Zeit aufzuschieben.

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Nach der von der Hamas am Morgen des 7. Oktober gegen Israel gestarteten Operation Al-Aqsa-Flut nehmen die Kämpfe in der Region von Tag zu Tag an Intensität zu.

Während die Auseinandersetzungen zwischen Israel und der Hamas andauern, richtet sich der Blick der Welt auf die geplante Bodenoffensive Israels im Gazastreifen. Während die Vorbereitungen Israels auf eine Bodenoperation seit Tagen laufen, wurde in einem Bericht der New York Times eine Behauptung über eine mögliche Bodenoffensive aufgestellt.

BIDEN-REGIERUNG FORDERT AUFSCHUB DER BODENOFFENSIVE

In dem Bericht der NYT wird behauptet, dass die Regierung von US-Präsident Biden Israel dazu aufgefordert habe, die Bodenoffensive zu verschieben. Laut mehreren US-Beamten habe die Biden-Regierung Israel gebeten, die Bodenoffensive im Gazastreifen aufzuschieben, um Zeit für Geiselverhandlungen zu gewinnen und in der Hoffnung, dass mehr humanitäre Hilfe die Palästinenser im abgeriegelten Gebiet erreichen könne.

Zwei US-Beamte erklärten, der Rat an die Israelis, die Bodenoperation zu verschieben, sei über Verteidigungsminister Lloyd Austin übermittelt worden, der dem Pentagon dabei helfe, Israel in Bezug auf militärische Maßnahmen, einschließlich der Bodenoperation, zu beraten.

Austin erörtert in den fast täglichen Gesprächen mit seinem israelischen Amtskollegen Yoav Gallant operative Fragen sowie Themen wie die militärische Unterstützung für Israel. Ein Sprecher von Gallant lehnte es hingegen ab, die Gespräche zu kommentieren.

Ein Diplomat der israelischen Botschaft in Washington dementierte, dass die US-Regierung den Israelis geraten habe, die Bodenoffensive zu verschieben, und erklärte: "Wir stehen in engem Dialog und Austausch mit der US-Regierung. Die USA üben keinen Druck auf Israel bezüglich der Bodenoffensive aus."