Wird die USA Wirtschaftssanktionen gegen China verhängen? Katastrophen-Warnung von Rubio
Rubio äußerte sich zu den Beziehungen zwischen China und den USA und merkte an, dass eine mögliche Entscheidung der USA zu Sanktionen gegen China katastrophale Folgen haben könnte.
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Laut einer schriftlichen Erklärung des US-Außenministeriums äußerte sich US-Außenminister Marco Rubio während seines offiziellen Besuchs in der Dominikanischen Republik gegenüber dem Sender 'Color Vision Canal 9' zur internationalen Agenda.
Rubio begann am 1. Februar mit Besuchen in lateinamerikanischen Ländern, um den wachsenden Einfluss Chinas in der Region einzudämmen. Bei seinem Besuch in Panama am 2. Februar betonte der Außenminister, dass der Einfluss Chinas auf den Panamakanal verringert werden müsse, andernfalls würden notwendige Maßnahmen ergriffen.
Panamas Präsident Jose Raul Mulino erklärte daraufhin: 'Die Souveränität des Panamakanals steht nicht zur Debatte.' Mulino teilte Rubio zudem mit, dass sein Land das 2017 mit China unterzeichnete Memorandum im Rahmen der 'Belt and Road Initiative' (Neue Seidenstraße) nicht erneuern werde. Mulino kündigte an, dass Panama aus Chinas 'Belt and Road Initiative' aussteigen werde.
Rubio äußerte sich zum Einfluss Chinas in Lateinamerika wie folgt:
'Investitionen aus China waren für viele Länder eine Katastrophe.'
Mulino gab bekannt, dass sie sich aus Chinas 'Belt and Road Initiative' zurückziehen. Dennoch gab es in Panama nur noch ein laufendes wirtschaftliches Projekt mit China. Abgesehen von einem Brückenprojekt über einen Fluss hatte China alle anderen Investitionen in Panama bereits eingestellt.
DIE PLÄNE DER USA FÜR LATEINAMERIKA
Rubio, der Venezuela, Nicaragua und Kuba Menschenrechtsverletzungen vorwirft, erklärte, dass die USA aus diesem Grund Sanktionen gegen diese Länder verhängt hätten. Rubio betonte, dass der Präsident der Dominikanischen Republik, Luis Abinader, mit dem man bei der Bekämpfung des Drogenhandels zusammenarbeite, ein 'Verbündeter gegen das Verbrechen' sei.
Zum Prozess der Abschiebung irregulärer Migranten aus den USA sagte Rubio:
'Alle Länder der Welt haben gemäß internationalen Abkommen die Verpflichtung, ihre Staatsbürger, die sich illegal in einem anderen Land aufhalten, wieder aufzunehmen. Und ich glaube nicht, dass es dagegen Widerstand gibt. Ehrlich gesagt priorisiert die Regierung sehr gefährliche Menschen und Kriminelle.'
Rubio teilte mit, dass es keine Pläne gebe, Soldaten nach Haiti zu entsenden, man werde jedoch gemeinsam mit anderen Ländern an einer Lösung arbeiten. Rubio ging auch auf die Sicherheits- und humanitäre Krise in Haiti ein und erklärte, dass die USA bestrebt seien, eine Lösung dafür zu finden.
In Bezug auf den Einfluss Chinas in Lateinamerika wiederholte Rubio seine Einschätzung: 'Investitionen aus China waren für viele Länder eine Katastrophe.' Der Außenminister betonte, dass die USA enger mit ihren Verbündeten in Lateinamerika zusammenarbeiten würden, da die Probleme in der Region sein Land direkt beträfen.
In Haiti haben Banden in den vergangenen Monaten die Kontrolle über die Hauptstadt Port-au-Prince übernommen.