Wurde Julian Assange ein 'begrenztes Berufungsrecht' gewährt? Er sollte an die USA ausgeliefert werden
Es wird behauptet, dass dem WikiLeaks-Gründer Julian Assange das Recht eingeräumt wurde, vor seiner Auslieferung an die USA in Großbritannien, wo er inhaftiert ist, erneut Berufung gegen das Gerichtsurteil einzulegen.
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12PUNTO AUSLANDSNACHRICHTEN
Es wird behauptet, dass der High Court des Vereinigten Königreichs Julian Assange ein 'begrenztes Berufungsrecht' gewährt hat. Demnach könnte Assange das Verfahren, in dem Großbritannien seine Verurteilung und Auslieferung an die USA beschlossen hatte, erneut vor ein Berufungsgericht bringen. Assange war zuvor von einem britischen Gericht für schuldig befunden worden, woraufhin seine Auslieferung an die USA angeordnet wurde. Den Behauptungen zufolge wird Assange, der bereits zuvor erfolglos Berufung gegen das Urteil eingelegt hatte, vorerst nicht an die USA ausgeliefert werden.
Julian Assange hatte bereits zuvor beim High Court des Vereinigten Königreichs Berufung eingelegt, doch das Urteil wurde im wiederaufgenommenen Verfahren nicht geändert. Dem WikiLeaks-Gründer, dem in den USA 'Hochverrat' vorgeworfen wird, droht im Falle einer Auslieferung an die Vereinigten Staaten eine lebenslange Haftstrafe.
Der australische Premierminister Anthony Albanese hatte in den vergangenen Wochen in Erklärungen gegenüber der Presse die Auslieferung des australischen Staatsbürgers Assange an sein Heimatland gefordert und an Großbritannien appelliert, Assange freizulassen.
In einem Bericht der BBC wurde behauptet, dass die britische Regierung mit US-Behörden über den Fall Assange verhandelt habe und dass Assanges Strafe möglicherweise gemildert werden könnte.
Laut einem Dokument, das der britische Journalist Richard Medhurst auf seinem X-Account veröffentlichte, hat der High Court Assange ein 'begrenztes Berufungsrecht' gewährt. Sollte sich die Behauptung bewahrheiten, könnte Assange erneut vor Gericht ziehen und die Aufhebung des Auslieferungsbeschlusses fordern.