Zahl der Todesopfer bei Überschwemmungskatastrophe in Brasilien auf 169 gestiegen
In Brasilien ist die Zahl der Menschen, die bei den durch heftige Regenfälle verursachten Überschwemmungen ums Leben kamen, auf 169 gestiegen; die Zahl der Vermissten wird mit 56 angegeben.
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Im südlichen Bundesstaat Rio Grande do Sul nehmen die Verluste an Menschenleben und Sachschäden durch die Überschwemmungen, die seit drei Wochen durch anhaltende Regenfälle verursacht werden, weiter zu. In einer Erklärung des Zivilschutzes des Bundesstaates wurde mitgeteilt, dass die Zahl der Todesopfer auf 169 und die Zahl der Vermissten auf 56 aktualisiert wurde.
In der Erklärung wurde zudem berichtet, dass die Such- und Rettungsarbeiten in den 469 von der Flutkatastrophe betroffenen Städten und Gemeinden fortgesetzt werden.
Andererseits wurde mitgeteilt, dass in einigen Städten, in denen der Wasserstand zurückgegangen ist, die Wasserleitungen repariert wurden und die Bevölkerung schrittweise wieder Zugang zu Trinkwasser erhält.
Es wurde darauf hingewiesen, dass derzeit noch 42 Autobahnen, Brücken und Straßen überflutet sind und eine Rückkehr zur Normalität Zeit in Anspruch nehmen wird.
'KATASTROPHENZUSTAND' AUSGERUFEN
Der Gouverneur von Rio Grande do Sul, Eduardo Leite, hatte am 3. Mai erklärt: "Wir durchleben eine absolut außergewöhnliche Situation. Dies ist kein kritisches Ereignis, sondern das verheerendste Ereignis in der Geschichte des Bundesstaates."
Leite hatte mitgeteilt, dass sie aufgrund des Ausmaßes der Tragödie für 180 Tage den "Katastrophenzustand" ausgerufen hätten und große Anstrengungen zur Evakuierung der Menschen unternähmen.
Der brasilianische Präsident Luiz Inacio Lula da Silva, der die betroffenen Gebiete dreimal besuchte, hatte erklärt, dass sie die Region wieder aufbauen würden.