Zahl der Todesopfer bei Waldbränden in Chile auf 122 gestiegen

In dem südamerikanischen Land Chile haben die Behörden mitgeteilt, dass die Zahl der Menschen, die bei den Waldbränden in den zentralen und südlichen Teilen des Landes ums Leben gekommen sind, auf 122 gestiegen ist.

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In einer Erklärung des Gesundheitsdienstes wurde mitgeteilt, dass die Zahl der Todesopfer bei den anhaltenden Bränden in den Städten Valparaíso und Viña del Mar gestiegen ist.

Während die Zahl der bei den Bränden Verstorbenen auf 122 angestiegen ist, dauern die Sucharbeiten nach Vermissten weiter an.

In einer Mitteilung des rechtsmedizinischen Zentrums wurde zudem erklärt, dass die Identifizierung von 32 Personen im Rahmen der Obduktionen abgeschlossen sei.

Es wurde berichtet, dass die Löscharbeiten aus der Luft und am Boden fortgesetzt werden.

DIE BRÄNDE IN CHILE

In Berichten der lokalen Presse hieß es, dass das Feuer im Naturpark Lago Peñuelas, etwa 20 Kilometer von Valparaíso entfernt, ausgebrochen sei.

Der Nationale Dienst für Katastrophenprävention und -reaktion (Senapred) hatte in einer Erklärung bekannt gegeben, dass sich das Feuer aufgrund starker Winde schnell ausgebreitet habe und in einigen Städten Evakuierungsmaßnahmen eingeleitet worden seien.

Innenministerin Tohá hatte vermerkt, dass die Feuerwehrleute etwa 40 Brände unter Kontrolle gebracht hätten und der Kampf gegen 29 weitere Waldbrände andauere.

Tohá hatte zudem erklärt, man vermute, dass einige der Brände "vorsätzlich" gelegt worden seien.

Der chilenische Präsident Gabriel Boric hatte den Ausnahmezustand ausgerufen und erklärt, dass "alle benötigten Ressourcen" bereitgestellt würden.

Boric, der darauf hinwies, dass in den vom Feuer betroffenen Städten eine Ausgangssperre verhängt wurde, sagte, dass die Ausgangssperre dazu beitragen werde, die Straßen freizuhalten und den Einsatzkräften den Zugang zu den betroffenen Gebieten zu erleichtern.