Zahl der Todesopfer im Gazastreifen steigt: 42.792 Menschen verloren ihr Leben

Die Angriffe Israels auf den Gazastreifen dauern seit dem 7. Oktober 2023 an. In den letzten 24 Stunden stieg die Zahl der Todesopfer auf 42.792.

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Das Gesundheitsministerium in Gaza gab Informationen zu den Angriffen bekannt, die Israel seit dem 7. Oktober auf den Gazastreifen verübt.

Es wurde mitgeteilt, dass bei "sechs Massakern", die die israelische Armee in den letzten 24 Stunden in verschiedenen Gebieten des Gazastreifens verübt hat, 74 Menschen getötet und 130 weitere verletzt wurden.

LEICHEN UNTER DEN TRÜMMERN

Die Zahl der Todesopfer sei auf 42.792 und die Zahl der Verletzten auf 100.412 gestiegen.

In der Erklärung wurde zudem bekräftigt, dass sich weiterhin Leichen unter den Trümmern und an den Straßenrändern befinden, die Rettungskräfte und Zivilschutzmitarbeiter jedoch aufgrund der Behinderungen durch israelische Streitkräfte nicht zu den Verstorbenen gelangen können.

LETZTE PHASE DER POLIO-IMPFKAMPAGNE VERSCHOBEN

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) gab bekannt, dass die letzte Phase der Impfkampagne im Norden des Gazastreifens, bei der 119.279 Kinder geimpft werden sollten, verschoben wurde. Die erste Phase der Polio-Impfkampagne, die im August nach dem Auftreten von Polio-Fällen im Gazastreifen gestartet worden war, wurde im September abgeschlossen. Die dritte und letzte Phase der Kampagne, die heute beginnen sollte, wurde verschoben.

IMPFUNG VON 119.279 KINDERN WAR GEPLANT

In der Erklärung der WHO hieß es: „Die Zunahme der Gewalt, intensiver Beschuss, Anordnungen zur Massenvertreibung und die Einstellung humanitärer Hilfe in weiten Teilen des nördlichen Gazastreifens haben die Verschiebung der letzten Phase der Impfkampagne, die heute beginnen sollte, unumgänglich gemacht. In der letzten Phase der Impfkampagne sollten 119.279 Kinder im Norden des Gazastreifens geimpft werden.“

In der Erklärung wurde weiter ausgeführt, dass die aktuellen Bedingungen, unter denen Angriffe auf zivile Strukturen andauern, die Sicherheit der Menschen und die Bewegungsfreiheit im Norden des Gazastreifens gefährden. Dies mache es für Familien unmöglich, ihre Kinder sicher zur Impfung zu bringen, und für das Gesundheitspersonal, seine Arbeit fortzusetzen. Im Rahmen der zweiten Runde der Polio-Impfkampagne im Gazastreifen, die am 14. Oktober begann, wurden in den mittleren und südlichen Teilen des Gazastreifens 442.855 Kinder unter 10 Jahren geimpft. In der Erklärung der Weltgesundheitsorganisation wurde zudem festgehalten, dass 357.802 Kinder im Alter zwischen 2 und 10 Jahren eine Vitamin-A-Ergänzung erhielten.