Zahl der Todesopfer nach Erdbeben in Japan auf 92 gestiegen
Die Zahl der Menschen, die bei den Erdbeben in der westjapanischen Präfektur Ishikawa und an der Küste der Noto-Halbinsel ums Leben kamen, ist auf 92 gestiegen.
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Nach Angaben der Japanischen Meteorologischen Behörde (JMA) ereigneten sich am 1., 2., 3. und 4. Januar auf der Noto-Halbinsel in Ishikawa sowie in den umliegenden Gewässern Erdbeben mit Magnituden zwischen 4 und 7.
NACHBEBEN DAUERN AN
In der Halbinselregion wurden heute um 00:04 Uhr Ortszeit ein Beben der Stärke 4,4, um 08:06 Uhr ein Beben der Stärke 4, um 09:27 Uhr ein Beben der Stärke 4,1 und um 09:39 Uhr ein Beben der Stärke 4,2 registriert. Es wurde berichtet, dass die Nachbeben anhalten.
SCHICKSAL VON MEHR ALS 240 PERSONEN UNBEKANNT
Die Präfekturverwaltung von Ishikawa gab bekannt, dass bei den Erdbeben in der Region 92 Menschen ums Leben kamen und mehr als 300 Verletzte in der gesamten Region medizinisch behandelt werden. Es wurde vermerkt, dass sich mehr als 40 Personen unter den Trümmern befinden und über 700 Menschen aufgrund gesperrter Straßen an verschiedenen Orten festsitzen.
Es wurde mitgeteilt, dass an 165 Schulen und Einrichtungen in der gesamten Präfektur Teilschäden festgestellt wurden und etwa 33.000 Menschen in 370 Evakuierungszentren untergebracht sind. Es wurde vor Regenfällen auf der gesamten Noto-Halbinsel gewarnt, die Erdrutsche auslösen könnten.
Es wurde angegeben, dass es in der gesamten Region bei 30.000 Haushalten Probleme mit der Stromversorgung und bei 80.000 Haushalten mit der Wasserversorgung gibt und das Schicksal von mehr als 240 Personen unbekannt ist.
ANZAHL DES SDF-PERSONALS ERHÖHT
Es wurde berichtet, dass die Anzahl des Personals der japanischen Selbstverteidigungskräfte (SDF), das für Such- und Rettungsaktionen in die Region entsandt wurde, auf 4.600 erhöht wurde.
Es wurde die Information geteilt, dass Hubschrauber der SDF für die Versorgung mit Hilfsgütern eingesetzt werden.