Zahl der Verletzten durch starken Schneefall auf 240 gestiegen
Starker Schneefall hat das Leben in der Hauptstadt Tokio sowie in den umliegenden Präfekturen Kanagawa, Saitama und Chiba beeinträchtigt. Die Zahl der Menschen, die bei dem starken Schneefall in und um Tokio verletzt wurden, ist auf 240 gestiegen.
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Berichten der nationalen Presse zufolge wurden in Tokio, wo Fußgänger erhebliche Schwierigkeiten beim Gehen hatten, 140 Personen im Alter zwischen 4 und 92 Jahren aufgrund verschiedener Verletzungen in Krankenhäuser eingeliefert.
In Saitama, nordwestlich der Hauptstadt, wurden 70 Personen und in Kanagawa, südöstlich davon, 30 Personen an verschiedenen Körperstellen verletzt.
Auf den Autobahnen Tomei und Metropolitan, wo der Schneefall besonders stark war und sich Glatteis bildete, kam es zu Verkehrsbehinderungen.
In den Präfekturen an der Ostküste, einschließlich Tokio, kam es in mehr als 14.000 Haushalten zu vorübergehenden Stromausfällen.
SCHNEEHÖHE IN TOKIO ERREICHTE 8 ZENTIMETER
Etwa 30 Inlandsflüge der Fluggesellschaften All Nippon Airways (ANA) und Japan Airlines (JAL) von und nach Tokio wurden gestrichen.
Einige Zugverbindungen der Firma East Japan Railway wurden vorübergehend eingestellt, während bei anderen Verbindungen Verspätungen von bis zu 10 Stunden gemeldet wurden.
Es wurde berichtet, dass fast 1.600 Passagiere die Nacht in den Waggons verbrachten und die vorübergehenden Einstellungen des Zugverkehrs insgesamt fast 190.000 Passagiere beeinträchtigten.
Die Japanische Meteorologische Agentur (JMA) hat in ihrer jüngsten Warnung die am Vortag herausgegebenen Warnungen vor heftigen Schneefällen für insgesamt 9 Präfekturen, einschließlich Tokio, aufgehoben.
Die JMA gab bekannt, dass die Schneehöhe in Tokio 8 Zentimeter erreichte. Nach Angaben der Agentur hatte die Schneehöhe in der Hauptstadt Tokio zuletzt im Februar 2022 einen Wert von 1 Zentimeter erreicht.