Zahl der von Israel im Westjordanland festgenommenen Palästinenser auf 7170 gestiegen

Die Zahl der Palästinenser, die seit dem 7. Oktober von israelischen Soldaten im besetzten Westjordanland festgenommen wurden, ist auf 7170 gestiegen.

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In einer gemeinsamen Erklärung der Palästinensischen Gefangenengesellschaft und der der Palästinensischen Befreiungsorganisation (PLO) unterstellten Kommission für Gefangene und ehemalige Gefangene wurde darauf hingewiesen, dass die israelische Armee ihre Razzien im Westjordanland und in Ostjerusalem fortsetzt.

Es wurde mitgeteilt, dass israelische Soldaten in den letzten 24 Stunden weitere 18 Palästinenser festgenommen haben, womit die Gesamtzahl der Festgenommenen auf 7170 gestiegen ist.

In der Erklärung wurde darauf aufmerksam gemacht, dass unter den 18 festgenommenen Palästinensern eine Frau und zwei Kinder seien; zudem wurde darauf hingewiesen, dass in dieser Zahl auch Personen enthalten sind, die nach ihrer Festnahme wieder freigelassen wurden.

In der Erklärung hieß es weiter, dass sich die Festnahmeoperationen auf die Stadt Beit Rima bei Ramallah konzentrierten; auch in den Städten Jericho, Hebron, Nablus und Ostjerusalem seien Palästinenser festgenommen worden.

SCHÄDEN AN HÄUSERN

In der Erklärung wurde zudem betont, dass israelische Kräfte während der Razzien Palästinenser misshandelt und Häuser beschädigt hätten.

Seit dem 7. Oktober 2023, als die israelische Armee ihren Angriff auf den Gazastreifen begann, nehmen auch im besetzten Westjordanland und in Ostjerusalem die Festnahmen, Razzien und Angriffe auf Palästinenser zu.

403 PALÄSTINENSER VERLOREN IHR LEBEN

Im besetzten Westjordanland und in Ostjerusalem sind seit dem 7. Oktober 2023 bei Angriffen israelischer Kräfte sowie illegaler jüdischer Siedler 403 Palästinenser ums Leben gekommen.