Zentralregierung im Irak und KRG einigen sich auf Export von Kirkuk-Öl
Der Premierminister der Region Kurdistan im Irak (KRG), Masrur Barzani, gab bekannt, dass durch eine mit der irakischen Zentralregierung erzielte Einigung das Öl aus Kirkuk wieder über die Kirkuk-Ceyhan-Pipeline in die Türkei exportiert werden soll.
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Die irakische Zentralregierung und die Regionalregierung Kurdistan (KRG) haben sich darauf geeinigt, Öl aus Kirkuk über den Nordirak in die Türkei zu transportieren. KRG-Premierminister Masrur Barzani erklärte, dass der Ölexport über die Kirkuk-Ceyhan-Pipeline, der aufgrund des Krieges in der Region gestoppt worden war, wieder aufgenommen wird.
Barzani wies auf die außergewöhnlichen Umstände hin, in denen sich das Land befindet, und betonte, dass man im Bewusstsein der Verantwortung gehandelt habe, um die aktuelle Krise zu überwinden. In diesem Rahmen sei die Genehmigung erteilt worden, das Öl der KRG so schnell wie möglich wieder zu exportieren. Barzani erklärte, dass die KRG-Regierung ihre Kontakte zur Hauptstadt Bagdad fortsetze und betonte, dass insbesondere die Beschränkungen für Importe und den Handelsverkehr dringend aufgehoben werden müssten.
Barzani wies darauf hin, wie wichtig es sei, die notwendigen Garantien bereitzustellen, damit die Öl- und Erdgasunternehmen in der Region in einem sicheren Umfeld die Produktion wieder aufnehmen können. Er sagte, dass die anhaltenden Konflikte im Nahen Osten die KRG direkt und indirekt beeinflussten. Barzani betonte, dass man keine Partei des im Nahen Osten stattfindenden Krieges sei, man werde jedoch dennoch alle Anstrengungen für die Sicherheit der Region unternehmen.
Barzani merkte an, dass aus der KRG täglich etwa 230.000 Barrel Öl exportiert würden und diese Menge auf maximal 500.000 Barrel steigen könne. Er wies darauf hin, dass diese Zahl im Vergleich zur Exportkapazität der irakischen Zentralregierung niedriger sei.
KRG-Verwaltung ist nicht gegen Ölexporte
Barzani hatte in einer Erklärung heute Morgen gesagt, dass die KRG-Verwaltung nicht gegen Ölexporte sei, jedoch Sicherheitsgarantien benötigt würden, um die Produktion auf den Ölfeldern aufrechtzuerhalten, die in letzter Zeit durch Angriffe beschädigt wurden. Barzani hatte die Regierung in Bagdad dazu aufgerufen, die Angriffe auf die Ölfelder in der Region zu stoppen.