Zivilisten auf der Flucht vor Massakern in Syrien suchen Zuflucht auf russischem Stützpunkt
Tausende Alawiten, die auf dem Luftwaffenstützpunkt Hmeimim in Syrien Zuflucht gesucht haben, hoffen unter dem Schutz Russlands auf Sicherheit. Der Stützpunkt ist zu einem Zufluchtsort für Alawiten geworden, die vor den Kämpfen geflohen sind.
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Die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, gab bekannt, dass etwa 9.000 Alawiten auf dem Luftwaffenstützpunkt Hmeimim Schutz vor der Gewalt suchen. Sacharowa erklärte: 'Diese Menschen sind geflohen, um zu überleben; sie wussten, dass es eine Frage von Leben und Tod ist.'
Satellitenbildern zufolge wurde auf dem Stützpunkt Hmeimim eine Zeltstadt aus Militärzelten errichtet. Der Kommandeur des Stützpunkts gab die Zusicherung, dass die dort befindliche alawitische Gemeinschaft geschützt werde. Die Mehrheit der Schutzsuchenden besteht aus Frauen und Kindern.
Die Massaker an Zivilisten in Syrien begannen nach den Zusammenstößen zwischen der neuen Führung und den pro-Assad-Milizen. Die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte berichtete, dass mehr als 900 Zivilisten, die Mehrheit davon Alawiten, getötet wurden. Russland äußerte sich besorgt über die Entwicklungen in Syrien und erklärte, man erwarte, dass die Täter bestraft werden.
Die Sprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa
Russland kündigte an, verschiedene Maßnahmen zum Schutz seiner Bürger und Einrichtungen in Syrien ergriffen zu haben. Sacharowa sagte: 'Wir stehen in aktivem Kontakt mit arabischen Ländern, der Türkei und dem Iran, um eine langfristige Stabilität im Land zu gewährleisten.' Russische Beamte erklärten, dass sie ein Ende der konfessionellen Gewalt erwarteten und die Verhandlungen mit Damaskus über die Zukunft ihrer militärischen Präsenz fortsetzten.