Zunahme des Verkehrs in der Straße von Hormus
Nach den jüngsten Angriffen in der Region hat der Schiffsverkehr in der Straße von Hormus wieder zugenommen; Tanker mit Rohöl und LNG nehmen Kurs auf den Persischen Golf.
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Der Schiffsverkehr, der aufgrund der jüngsten Angriffe Irans auf Schiffe in der Straße von Hormus zurückgegangen war, hat in dieser Woche wieder zugenommen. Am Montag wurde festgestellt, dass 24 Schiffe, die hauptsächlich Rohöl und Flüssigerdgas (LNG) sowie verschiedene andere Rohstoffe transportierten, die Meerenge passierten. Heute wurde zudem die Anwesenheit eines Supertankers und mehrerer kleinerer Schiffe in der Region verzeichnet.
Branchenquellen zufolge deutet die erneute Durchfahrt dieser Tanker, die über eine Gesamtkapazität von 11 Millionen Barrel Rohöl verfügen, darauf hin, dass die Reeder wieder Vertrauen in die Route fassen. Die Durchfahrten, die nach einem Angriff auf ein Containerschiff am vergangenen Donnerstag zurückgegangen waren, nehmen nun wieder zu.
Unter den Schiffen, die in Richtung Persischer Golf unterwegs sind, befanden sich am Montag drei leere Supertanker des südkoreanischen Unternehmens Sinokor, die entlang der Küste Omans fuhren; ein viertes Schiff des Unternehmens begann, Signale aus dem Golf zu senden. Der Kurs dieses Schiffes führt in Richtung der irakischen Stadt Basra.
Darüber hinaus wurde berichtet, dass ein 2026 gebauter Suezmax-Tanker unter der Flagge der Marshallinseln die Meerenge passierte und in die Region einlief. Dieser Tanker, der einem griechischen Betreiber gehört, hatte zuletzt am 27. Juni seinen Standort im Golf von Oman gemeldet.
Die Nisalah, ein großer Rohöltanker, der von der nationalen saudischen Reederei Bahri betrieben wird, ist in den Golf eingefahren. Es wurde gemeldet, dass sich die leer fahrende Nisalah vor Ras Tanura befindet, wo sich die größte Raffinerie des Landes befindet.
Nach den jüngsten Spannungen zwischen den USA und dem Iran, bei denen die USA neue Angriffe durchführten, haben sich beide Seiten darauf geeinigt, die Feindseligkeiten vor den Friedensgesprächen, die diese Woche beginnen sollen, auszusetzen. Die Schifffahrtsbranche und Investoren beobachten den Tankerverkehr weiterhin genau. Die zunehmende Aktivität in der Region gilt als entscheidend für die Wiederaufnahme der Tätigkeiten regionaler Produzenten.