Zwei Boote mit 95 Migranten vor der libyschen Küste gekentert

Wie mitgeteilt wurde, sind vor der libyschen Küste zwei Boote mit 95 irregulären Migranten gekentert, wobei mindestens 4 Menschen ums Leben kamen.

İHA

Im Rahmen der anhaltenden irregulären Migrationsbewegungen im Mittelmeer sind vor der libyschen Küste zwei weitere Boote gesunken. Nach einer heutigen Erklärung des Libyschen Roten Halbmonds kenterten am Donnerstag, dem 13. Oktober, zwei Boote mit insgesamt 95 irregulären Migranten vor der Stadt Al-Khums, die etwa 118 Kilometer von der Hauptstadt Tripolis entfernt liegt.

Es wurde angegeben, dass sich in einem der Boote 26 Migranten aus Bangladesch befanden, von denen 4 ihr Leben verloren. In dem anderen Boot befanden sich 69 Migranten, darunter 8 Kinder; 2 der Migranten stammten aus Ägypten und 67 aus dem Sudan.

In der Erklärung wurde festgehalten, dass die leblosen Körper in Zusammenarbeit mit Notfallteams, der Küstenwache und Hafenbehörden aus dem Meer geborgen wurden. Die Leichname wurden den zuständigen Behörden übergeben, um die notwendigen rechtlichen Schritte gemäß den Anweisungen der Staatsanwaltschaft einzuleiten.