Zwei Drohnen an der finnischen Grenze abgestürzt, eine davon gehört zu diesem Land
Bei einem Vorfall mit unbemannten Luftfahrzeugen im Südosten Finnlands wurde bestätigt, dass eine der abgestürzten Drohnen der ukrainischen Armee gehört. Die Behörden haben die Sicherheitsmaßnahmen für den Luftraum verschärft, die Untersuchungen dauern an.
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In der Umgebung der finnischen Stadt Kouvola sind am Morgen zwei unbemannte Luftfahrzeuge unbekannter Herkunft abgestürzt. In einer Erklärung des Verteidigungsministeriums hieß es, dass nach der Ortung mehrerer Objekte im Luftraum des Landes Drohnen an zwei verschiedenen Stellen in der Nähe von Kouvola abgestürzt seien.
Während die Sicherheitskräfte eine groß angelegte Untersuchung in der Region einleiteten, begannen Polizei und Militärbehörden mit der Prüfung, um die Herkunft der Drohnen zu klären. Verteidigungsminister Antti Häkkänen betonte in einer Erklärung über soziale Medien, dass die Drohnen den finnischen Luftraum verletzt hätten, und sagte: "Wir nehmen die Angelegenheit sehr ernst. Die Sicherheitsbehörden haben sofort gehandelt. Die Untersuchung des Vorfalls dauert an, und weitere Informationen werden bekannt gegeben, sobald die Erkenntnisse bestätigt sind."
Am selben Tag erklärte auch der finnische Ministerpräsident Petteri Orpo, dass die Arbeiten zur Herkunft der Drohnen andauerten und die Behörden alle Erkenntnisse auswerteten.
Der finnische Präsident Alexander Stubb teilte auf seinem Social-Media-Konto mit: "Es wurde bestätigt, dass eine der Drohnen der Ukraine gehört", und fügte hinzu, dass keine militärische Bedrohung bestehe. Stubb erklärte zudem: "Wir verfolgen die Situation genau. Die Behörden sind bereit, auf künftige Vorfälle zu reagieren. Finnland ist bereit, sein Territorium zu überwachen und zu schützen."
Auch in den Nachbarländern Finnlands hatte es ähnliche Vorfälle gegeben. Letzte Woche waren einige Drohnen aus der Ukraine, die aus dem russischen Luftraum kamen, an den Grenzen zu Estland und Lettland abgestürzt und hatten das Kraftwerk Auvere in Estland beschädigt. Zudem wurde in Litauen ein Drohnenabsturz in einer Region nahe der belarussischen Grenze verzeichnet.
Die Behörden gehen davon aus, dass es sich bei den meisten dieser Vorfälle der letzten Tage um Drohnen handeln könnte, die in der Ukraine gestartet sind und bei dem Versuch, russische Ziele zu treffen, vom Kurs abgekommen sind. Nach den Entwicklungen wurde bekannt gegeben, dass zusätzliche Maßnahmen zur Luftraumüberwachung und Grenzsicherheit in Finnland eingeführt wurden.
Im Rahmen der Untersuchung werden die technischen Merkmale und die möglichen Routen der Drohnen analysiert; neue Informationen zu dem Vorfall werden in den kommenden Tagen der Öffentlichkeit mitgeteilt.