Zwei Tote bei Angriffen auf Handelsschiffe im Roten Meer
Bei einem Angriff der Huthi-Rebellen auf das von Griechenland betriebene Frachtschiff „True Confidence“ sind zwei Menschen ums Leben gekommen. Es handelt sich um die ersten Todesopfer bei den Houthi-Angriffen im Roten Meer.
İHA
Bei Angriffen der vom Iran unterstützten Huthi-Rebellen im Jemen auf Handelsschiffe im Roten Meer und im Golf von Aden sind erstmals Menschen ums Leben gekommen.
Britische und US-amerikanische Behörden gaben bekannt, dass bei einem Raketenangriff der Huthis auf das unter der Flagge von Barbados fahrende und von Griechenland betriebene Frachtschiff „True Confidence“ zwei Menschen getötet wurden.
In einer Erklärung aus Großbritannien hieß es: „Mindestens zwei unschuldige Seeleute sind gestorben. Dies ist das traurige, aber unvermeidliche Ergebnis der rücksichtslosen Raketenangriffe der Huthis auf die internationale Schifffahrt. Sie müssen damit aufhören. Unser tiefstes Beileid gilt den Familien der Verstorbenen und der Verletzten.“
Ein namentlich nicht genannter hochrangiger US-Beamter bestätigte ebenfalls, dass zwei Seeleute bei dem Angriff ums Leben kamen.
ANGRIFF VOR DER KÜSTE VON ADEN
Es wurde berichtet, dass die „True Confidence“ etwa 50 Seemeilen südwestlich der jemenitischen Stadt Aden mit Raketen angegriffen wurde, wodurch das Schiff beschädigt wurde und ein Feuer ausbrach. An Bord befanden sich insgesamt 20 Besatzungsmitglieder – 15 Philippiner, 4 Vietnamesen, 2 Sri-Lanker, 1 Inder und 1 Nepalese – sowie 3 bewaffnete Sicherheitskräfte.
Das Schiff gehört der in Liberia registrierten Firma True Confidence Shipping und wird von dem in Griechenland ansässigen Unternehmen Third January Maritime betrieben.