Zwei verschiedene Interventionspläne von Trump für den Iran

Berichten zufolge wurde US-Präsident Donald Trump über die militärischen Optionen seines Landes angesichts der anhaltenden regierungsfeindlichen Proteste im Iran informiert. Verschiedene Szenarien für mögliche Eingriffe liegen auf dem Tisch.

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Die Ereignisse im Iran, die am 28. Dezember aufgrund der steigenden Lebenshaltungskosten begannen und sich in kurzer Zeit zu regierungsfeindlichen Protesten entwickelten, weiten sich weiter aus. Nach den jüngsten Entwicklungen wurde behauptet, dass US-Präsident Donald Trump über Alternativen für eine militärische Intervention im Iran informiert wurde und dass direkte militärische Operationen nicht zu diesen Optionen gehören.

Es wurde angegeben, dass Trump in den letzten Tagen Briefings zu verschiedenen Interventionsplänen erhalten habe, bisher jedoch keine endgültige Entscheidung getroffen worden sei. Ungenannte US-Beamte berichteten, dass Trump aufgrund seiner Besorgnis über die steigende Zahl der Todesopfer bei den Protesten im Land ernsthafte Überlegungen darüber anstelle, wie die USA reagieren sollten.

Trump hatte am Wochenende in einer Erklärung seine Ansichten mit den Worten geäußert: „Der Iran sehnt sich vielleicht mehr denn je nach Freiheit. Die USA sind bereit zu helfen.“

Bezüglich der Todesopfer bei den Demonstrationen im Iran gibt es widersprüchliche Informationen aus verschiedenen Quellen. Die den Iranischen Revolutionsgarden nahestehende Nachrichtenagentur Tasnim meldete, dass allein in der Provinz Isfahan 30 Sicherheitskräfte ihr Leben verloren hätten und die Gesamtzahl der seit Beginn der Proteste getöteten Sicherheitskräfte 109 erreicht habe.

Die in den USA ansässige Organisation Human Rights Activists (HRA) im Iran behauptete hingegen, dass während der Demonstrationen mindestens 420 Zivilisten, darunter 8 Kinder, ihr Leben verloren hätten. Daher konnte bisher noch kein definitiver Konsens über die tatsächliche Zahl der Todesopfer bei den Ereignissen erzielt werden.