Zwei weitere Zugunglücke in Spanien! Tote und Verletzte
Bei zwei separaten Unfällen, bei denen Züge in Spanien entgleisten, kam ein Lokführer ums Leben und mindestens 37 Menschen wurden verletzt.
İHA
Während Spanien noch versucht, die Auswirkungen einer großen Katastrophe zu bewältigen, bei der zwei Hochgeschwindigkeitszüge kollidierten und entgleisten, haben sich im Land neue Zugunglücke ereignet.
Nach Angaben der Behörden kam ein Zug auf der Vorortlinie R4 in der Nähe der Stadt Gelida bei Barcelona von der Strecke ab und entgleiste, nachdem eine Stützmauer am Streckenrand aufgrund starker Regenfälle plötzlich eingestürzt war.
LOKFÜHRER KAM UMS LEBEN, MINDESTENS 37 PERSONEN VERLETZT
Während zahlreiche Rettungskräfte zum Unfallort entsandt wurden, wurde gemeldet, dass der Lokführer des Zuges bei dem Vorfall ums Leben kam. Es wurde mitgeteilt, dass mindestens 37 Passagiere bei dem Unfall verletzt wurden.
VIER DER VERLETZTEN IN KRITISCHEM ZUSTAND
Der Bürgermeister von Gelida, Lluis Valls, erklärte, dass für vier der Verletzten Lebensgefahr bestehe und sechs weitere schwer verletzt seien. Valls gab an, dass die anderen Passagiere nur leicht verletzt wurden, und betonte, dass die Tatsache, dass sich der Unfall nicht in einem dichter besiedelten Gebiet ereignete, die Zahl der möglichen Todesopfer verringert habe. Valls sagte: "Trotz der Tragödie hätten die Folgen weitaus schwerwiegender sein können, wenn sich der Unfall näher an Barcelona ereignet hätte."
STURM FÜHRTE ZU EINEM ZWEITEN UNFALL
Der Bahnbetreiber Adif gab bekannt, dass ein weiterer Zug, der zwischen den Bahnhöfen Blanes und Macanet-Massanes in der Region Girona verkehrte, ebenfalls entgleist sei. Es wurde festgestellt, dass Felsbrocken, die aufgrund des Sturms auf die Gleise gefallen waren, den Zug aus dem Gleichgewicht brachten. Die 10 Passagiere an Bord blieben unverletzt, und der Zugverkehr auf der Strecke wurde vorübergehend eingestellt.
42 MENSCHEN WAREN UMS LEBEN GEKOMMEN
Spanien war vor Kurzem durch die Kollision und Entgleisung zweier Hochgeschwindigkeitszüge erschüttert worden. Bei diesem Unfall kamen mindestens 42 Menschen ums Leben und mehr als 100 wurden verletzt. Nach dem Vorfall wurde im ganzen Land eine dreitägige Staatstrauer ausgerufen.