1 Million Bürger haben keinen Zugang zu Grundnahrungsmitteln! Seit der Pandemie um 300.000 gestiegen...

Daten des Vereins für Grundbedürfnisse (TİDER) zufolge ist die Zahl der Menschen, die auf Grundnahrungsmittel angewiesen sind, aufgrund der hohen Inflation und der Auswirkungen des Erdbebens im letzten Jahr um 5 Prozent gestiegen und nähert sich der Marke von 1 Million.

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Den Zahlen von 2021 zufolge leben weltweit mehr als 820 Millionen Menschen an der Hunger- und Armutsgrenze. 

Dennoch wird ein Drittel der weltweit produzierten Lebensmittel verschwendet. In der Türkei beläuft sich die Menge der jährlich verschwendeten Lebensmittel auf 18 Millionen Tonnen, wobei die jährlichen Kosten für die Wirtschaft 410 Milliarden TL übersteigen.

SEIT DER PANDEMIE UM 300.000 GESTIEGEN

Wie Şehriban Kıraç von der Zeitung Cumhuriyet berichtet, hat TİDER, das gegründet wurde, um einerseits Lebensmittelverschwendung zu verhindern und andererseits Bedürftige mit Lebensmitteln zu unterstützen, mittlerweile 70 Unterstützungsmärkte in 38 Provinzen erreicht. 

Die Vorstandsvorsitzende des Vereins für Grundbedürfnisse (TİDER), Hande Tibuk, erklärte, dass es in dem Prozess, der mit der Pandemie begann und sich mit dem Erdbeben fortsetzte, einen deutlichen Anstieg bei der Zahl der Sozialhilfeempfänger gegeben habe. Sie sagte, dass die Zahl der unterstützten Personen seit der Pandemie von etwa 700.000 auf fast 1 Million gestiegen sei.